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Bürgerfest

Zwei CSU-Siege, einer für SPD

Höhepunkt beim Teublitzer Bürgerfest war das Seilziehen unter den politischen Kommunalvertreter aus den drei Städten.
Von Werner Artmann

Die Festdamen des Burschenvereins Morgenrot Münchshofen im traditionellen Schottenrock kamen über das Viertelfinale nicht hinaus. Foto: Werner Artmann
Die Festdamen des Burschenvereins Morgenrot Münchshofen im traditionellen Schottenrock kamen über das Viertelfinale nicht hinaus. Foto: Werner Artmann

Teublitz.Der „sportliche Wahlkampf“ für die Kommunalwahl 2020 unter den politischen Parteien im Städtedreieck ist seit vergangenem Sonntagnachmittag voll entbrannt. Einer der Höhepunkte beim 9. Teublitzer-Bürgerfest war denn auch der Seilziehwettbewerb „Tug of War“ der Highländer-Bavarian-Barbarian in der „High-land-Games-Arena“ auf dem Festplatz im Stadtpark. Der Erlös aus den Startgebühren und Spenden in Höhe von 1650 Euro ging an den zehnjährigen, an den Rollstuhl gefesselten Teublitzer Timo Roy für einen behindertengerechten Wohnhausumbau.

Unter die 24 Männer- und acht Frauenmannschaften zu je vier Personen hatten sich auch „starke“ politische Mannschaften von CSU und SPD aus den drei Kommunen im Städtedreieck gemischt, um im Vorfeld der Kommunalwahlen ihre „Kräfte“ zu messen. So standen sich gleich zum Start des Seilziehwettbewerbs die Teublitzer CSU-Kommunalvertreter mit ihrem CSU-Bürgermeisterkandidaten Thomas Beer gegen die SPDler mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Andreas Ferstl gegenüber. Die Teublitzer CSU zeigte dabei ihrem politischen Gegner, wer „Herr im Haus“, sprich im Rathaus in Teublitz ist. Ganz klar gingen die „Schwarzen“ mit 2:0 als Sieger hervor und erreichten die nächste Runde.

Schwarz gegen Rot

Genauso lief es dann im nächsten „Kampf“ zwischen der CSU und der SPD Burglengenfeld. Die CSUler hatten dazu Bürgermeister Thomas Gesche aufgeboten. Auch hier siegten die CSU-Kandidaten klar und deutlich mit 2:0. Im dritten kommunalen Wettkampf drehte die SPD-Maxhütte-Haidhof den Spieß um und besiegte ihren politischen Gegner ebenfalls mit 2:0.

Insgesamt 14 Kämpfe wurden bis ins Finale absolviert. Im ersten Halbfinale siegte der EV Münchshofen gegen die CSU Teublitz und im zweiten Halbfinale die Black-Hill-Bowhunters gegen die Parkkicker. Den Endkampf gewann der EV Münchshofen.

Bavarian-Barbarian

  • Chronik:

    Der Stammtisch besteht seit zwei Jahren aus elf Mitgliedern und ist eine tolle Truppe, die sportliche Höchstleistungen bringt und die Kameradschaft in den Vordergrund stellt.

  • Aktivitäten:

    Freundschaften sind entstanden und es werden viele gemeinsame Aktivitäten organisiert.

  • Vorschrift:

    Schottenrock ist bei den „Games“ Pflicht.

Bei den acht Damenmannschaften standen sich im Endkampf „da Loisnitzer Ponyexpress“ und Black-Hill-Bowhunters gegenüber, den letztere schließlich gewannen. Die Siegerehrung nahmen Bavarian-Barbarian-Moderater Florian Fleischmann zusammen mit „Clanchef“ Christian Faderl und 2. Bürgermeister Wutz vor, der die Aktion hervorragend fand. Auch die Durchführung habe von Professionalität gezeugt. Neben Urkunden für die ersten vier Plätze gab es für jede teilnehmende Mannschaft noch Freigetränke im Wert gut 400 Euro.

Drei Kommandos

Die Mittelbayerische hatte Gelegenheit, mit Florian Fleischmann und „Clan-Chef“ Christian Faderl über diese einmalige Idee beim Bürgerfest zu sprechen. Der Vorschlag dazu kam von der Bürgerfestorganisatorin und Schwester von Christian Faderl, Melanie Daubitzer. Neben vielen Spielen sollte ein Seilziehen für einen guten Zweck unter verschiedenen Gruppen der Höhepunkt werden. Auch die Kommunalpolitiker wurden eingebunden, denn kurz vor den Kommunalwahlen sollten diese ihre „überschüssigen“ Kräfte messen. Christian Faderl fungierte bei den Wettbewerben als Schiedsrichter und gab die Kommandos. Bei dem Ruf „On the Ropes“ nahmen die Teilnehmer das Seil vom Boden hoch und auf „Ready“ gingen die Mannschaften auf Zug. Mit dem „Go“ begann das eigentliche Ziehen.

Beim Seilziehen ist gutes Schuhwerk wichtig und die Abstimmung zwischen den Ziehern im Team. Der leichteste Teilnehmer brachte ca. 55 Kilogramm auf die Waage , der schwerste um die 140.

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