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Region Schwandorf
Freitag, 21. September 2018 25° 4

Abzeichen

Zwei Tage um Silber und Gold gekämpft

Teams aus sieben Jugendfeuerwehren des Landkreises Schwandorf zeigten beim Landesentscheid im Nürnberger Land vollen Einsatz.

Die Jugendfeuerwehren stellten sich anspruchsvollen Aufgaben. Foto: Drösel
Die Jugendfeuerwehren stellten sich anspruchsvollen Aufgaben. Foto: Drösel

Schwandorf.Wettbewerbe bei den Jugendfeuerwehren sollen den Zusammenhalt in den Jugendfeuerwehren und die Kameradschaft stärken und zusätzlich die Jugendfeuerwehren trainieren, unter Zeitdruck möglichst schnell und fehlerfrei zu arbeiten.

Die Jugendgruppen aus den Freiwilligen Feuerwehren Maxhütte-Winkerling, Teunz, Winklarn, Pertolzhofen, Kemnath/Fuhrn, Schönsee und Niedermurach machten sich am vergangenen Wochenende mit acht Wettbewerbsgruppen und insgesamt 80 Jugendlichen auf den Weg ins Nürnberger Land, nach Röthenbach an der Pegnitz. Hier wurde durch die Jugendfeuerwehr Bayern der 5. Bayerische Jugendleistungsbewerb mit Landesentscheid im Internationalen Jugendleistungsbewerb im CTIF (Comité Technique International de prévention et d’extinction du Feu; deutsch: Internationales technisches Komitee für vorbeugenden Brandschutz) ausgetragen, bei dem die Feuerwehranwärter aus dem Landkreis Schwandorf für die Abzeichen in Silber und Gold antraten.

Obwohl noch Tage vorher schwere Gewitter und ausgiebige Regengüsse die Teilnehmer an geeigneten Wettbewerbsbedingungen zweifeln ließen, hatte sich pünktlich zum Wettbewerbsbeginn strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen eingestellt, die für optimale Bewerbsbedingungen sorgten. Die 600 Jugendlichen aus sechs Regierungsbezirken und Gastgruppen aus Österreich und Südtirol mussten für den Erwerb der begehrten Auszeichnung an zwei Tagen eine Feuerwehrhindernisübung und einen Staffellauf absolvieren, bei dem die benötigte Zeit ermittelt, und fehlerhaftes Arbeiten mit Strafpunkten belegt wurde. Das der CTIF Wettbewerb einer der härtesten und anspruchsvollsten Wettbewerbe für Feuerwehranwärter ist, zeigt allein die Tatsache, dass nur 50 der angetretenen Gruppen das Abzeichen in Silber und 39 Gruppen das Abzeichen in Gold erhalten haben.

Der Landkreis Schwandorf allein stellte mit 16 Prozent der Teilnehmer eine der mannstärksten Abordnungen aus dem Freistaat. Alle Gruppen aus dem Landkreis Schwandorf haben mit eindrucksvollen Leistungen mit ihren Abzeichen in der Tasche erschöpft, aber glücklich die Heimreise angetreten. Sie gehören ab sofort zu den wenigen, die dieses seltene Bewerbsabzeichen an der Uniform tragen dürfen.

Die erfolgreichste Mannschaft aus dem Landkreis Schwandorf war die Jugendfeuerwehr Winklarn mit 1015,51 Punkten auf Platz 6 in der Gesamtwertung. Auch die Landkreisführung der Feuerwehren im Landkreis mit Kreisbrandrat Robert Heinfling, Kreisbrandinspektor Richard Fleck und Kreisjugendwart Christoph Spörl verfolgten und lobten die Leistungen der Jugendlichen.

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