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Wahl

Stabl mit 53,7 Prozent wiedergewählt

Gegen seine beiden Herausforderer Georg Hoffmann (CSU) und Albert Krieger (Freie Wähler) setzte sich der Amtsinhaber der Bürgerliste Bodenwöhr durch.

Die unterlegenen Kandidaten Georg Hofmann (links) und Albert Krieger (rechts) gratulierten Richard Stabl. Foto: ttg

Bodenwöhr.Ziemlich genau um 19 Uhr stand am Sonntagabend im Bodenwöhrer Rathaus fest: Richard Stabl bleibt Bürgermeister. Trotz zweier Gegenkandidaten konnte er sich mit 53,7 Prozent der abgegebenen Stimmen durchsetzen. Eine Stichwahl ist damit nicht nötig.

Seine beiden Mitbewerber Georg Hoffmann (CSU) und Albert Krieger (FW) erhielten 29,7 bzw. 16,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,9 Prozent. Geschäftsleiter Otto Eichinger kommentierte diesen Wert bei der Bekanntgabe des Ergebnisses vor den gut zwei Dutzend Besuchern im Sitzungssaal des Rathauses als „ein bissel enttäuschend“.

Stabl dankte in einer ersten Stellungnahme seinen Wählerinnen und Wählern für das große Vertrauen, das sie ihm erneut entgegengebracht hätten. Er verwies auch auf die aus seiner Sicht erfolgreiche Arbeit der „Bürgerliste Bodenwöhr“ (BLB), die ihren Teil zu diesem Ergebnis beigetragen habe. Und er kündigte an: „Ich werde der Bürgermeister aller Bürgerinnen und Bürger sein.“

Was die in den vergangenen Jahren zum Teil schwierige Zusammenarbeit im Bodenwöhrer Gemeinderat angeht, setzt Stabl offenbar auf die personellen Veränderungen, die sich mit dieser Kommunalwahl in dem Gremium ergeben. Insgesamt zehn bisherige Gemeinderatsmitglieder waren nicht mehr angetreten und werden deshalb ausscheiden.

Auf die konkrete Nachfrage der MZ sagte Stabl dazu: „Ich glaube, mit der neuen Zusammensetzung werden wir auch eine neue und gute Zusammenarbeit erreichen können. Lassen sie uns etwas Zeit, Gespräche zu führen.“

Ähnlich äußerten sich an diesem Abend auch seine beiden Mitbewerber Hoffmann und Krieger. Beide bekundeten ihren Respekt vor der Wiederwahl Stabls und kündigten an, die Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister suchen zu wollen. „Ich setze da jetzt schon große Stücke in den Richard“, sagte CSU-Mann Hoffmann gegenüber der MZ. Und Albert Krieger ergänzte, das Wahlergebnis sei ein „Zeichen dafür, dass der Richard gute Arbeit geleistet hat“.

Sein eigenes Ergebnis wertete Krieger als „Demokratie pur“. Hoffmann gestand ein, dass er natürlich schon ein bisschen enttäuscht sei, jedoch sei ihm auch klar gewesen, wie schwer es ist, einen amtierenden Bürgermeister abzulösen. (ttg)

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