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Ganz Neunburg war in Feierlaune

Neunburg startete am Samstag mit einem Stadtfest die Festwoche „1000 Jahre Neunburg“. Am Sonntag folgte ein großer Festzug.
Von Ralf Gohlke

  • Die Hussiten haben beim Festzug am Sonntag Beute gemacht. Foto: Ralf Gohlke
  • „Volles Haus“ hieß es von Beginn auf dem Festplatz bei der Buchbindergasse, der traditionell als Eingangstor zum Stadtfest fungiert. Fotos: R. Gohlke

Neunburg.„Jetzt geht die Party richtig los!“ – dieser Eindruck entstand am Samstag gleich von Beginn an des Auftaktes der Festwoche zum 1000-jährigen Jubiläum der Stadt Neunburg. Erstmals bot heuer die „Zahnradl Klause“ des Rotary Club Neunburg Oberviechtach beim Torweihergelände den Rahmen für einen gelungenen Einstieg. Bürgermeister Martin Birner und seine Stellvertreterin Margit Reichl agierten erneut im Team, um dem Anstich von Jacob-Weizen und Naabecker Festbier „synchron“ über die Bühne zu bringen. Das Ergebnis wird immer besser.

Zuvor hatten bereits die jüngsten Neunburger aus den Kindergärten erneut zahllose Luftballons in einen leicht weißblauen Himmel aufsteigen lassen. Sie begeisterten im Weiteren die zahlreichen Gäste mit ihren Liedern, unter anderem mit „Wir gehen nach Neunburg...“.

Lob für Engagement der Bürger

„Auf diesen Tag haben alle hingefiebert“, war sich Bürgermeister Martin Birner in seinem kurzen Grußwort sicher. Er hieß eine Reihe von Ehrengästen namentlich willkommen, bevor er sich dem „traumhaftem Wetter“ und und dem überaus großen Engagement so vieler Neunburger widmete, die es ermöglichten, das 1000-jährige Stadtjubiläum in einem so ansprechenden und für viele interessante Weise zu begehen. Darin bezog er den Festzug mit über 1800 Teilnehmern und 18 Musikgruppen und Kapellen mit ein. Birner: „Es ist ein echter Akt der Gemeinschaft und man wirklich das Gefühl, alle stehen fest dahinter.“

Durch die Eröffnung am Torweihergelände ergab sich gegenüber dem früheren Altstadtfest ein ganz neues Bild. Auf einmal endet die Festmeile nicht mehr in der Mitte der Hauptstraße sondern die gesamte Altstadt war einbezogen. Hunderte Besucher flanierten bereits zwischen dem „Brandplatz“ bei der Buchbindergasse und dem Torweiher-Areal.

Sehen Sie mehr Bilder des Stadtfests:

Impressionen vom Neunburger Stadtfest

Gern wurden die vielfältigen Angebote an Speisen und Getränken aber auch musikalischer Art nicht nur angenommen, sondern gezielt ausgewählt. Noch ein klein wenig abseits aber deswegen keineswegs „verloren“ präsentierte sich der FC Kleinwinklarn im Garten des Forstamtes. Nicht nur jüngere Festgäste nahmen auch die kleine, aber schicke „Partymeile“ des „Crash Bus“ an gleicher Stelle an.

Sommerfest im Garten

Einen neuen Veranstaltungsort hat der Verein „Die Selbstständigen“ entdeckt, den wunderschönen Garten hinter dem ehemaligen Vermessungsamt, heute im Sitz einer Steuerkanzlei. Bislang fungierte das Areal schon als „Gasterey“ für das Vor- und Nachprogramm bei den Festspiel-Aufführungen. Das kleine Sommerfest der Selbstständigen geriet zu einem echten Renner, aber auch alle anderen Gastgeber konnten sich über mangelnden Zuspruch nicht beklagen. Auch die Kinder kamen nicht zu kurz.

Programmauswahl

  • Verpflegung:

    Ochs vom Spieß, Wildsau als „pulled Pork“, Mutzbraten, Steckerlfisch und vieles mehr boten eine einmalige Vielfalt an Möglichkeiten für sich das Passende zu finden. Aber auch die „Klassiker“ vom Grill, wie Steak und Bratwurst, fanden ihre Liebhaber. Auch Süßes durfte im Angebot nicht fehlen von heiß bis eiskalt.

  • Musik:

    Zwischen Torweihergelände und „Im Berg“ waren die verschiedensten Musikrichtungen vertreten. Zwei DJs passten sich in der Hauptstraße und am Schrannenplatz den Publikumswünschen an, während bei den Rotariern ein Duo für ordentlich Schwung sorgte. Dr. Love aus Nürnberg, Popsixxx und Acoustic Gravity waren ebenfalls vertreten.

  • Kinderprogramm:

    Ein Karussell sorgte am Spielplatz im Torweihergelände schon für viel Spaß. Hinzu kam traditionsgemäß die Kinderanimation „Frechdachs“ auf dem Sparkassen-Deck mit Hüpfburgen, Kinderschminken, Mitmachaktionen und mehr. Ein Renner war die „Kletterburg“ beim Eventbus „Crash“ am Forstamt.

  • Neue Location:

    Erstmals haben die Selbstständigen e.V. und die Metzgerei Grüneis den wunderschönen Garten des ehemaligen Vermessungsamtes „Im Berg“ als Ort für ein eigenständiges Sommerfest entdeckt. Weit über das bislang gewohnte Maß ging das Angebot an deftigen Spezialitäten und einer interessanten Getränkeauswahl hinaus.

Der Festsonntag startete mit einem würdigen Festgottesdienst zum Jubiläum 35 Jahre Festspiel „Vom Hussenkrieg“, der bereits von vielen Gästen begleitet wurde, wie überhaupt schon am Vormittag ein großer Besucherstrom in die Pfalzgrafenstadt einsetzte. Und das trotz noch recht unsteter Witterung mit zum Teil heftigen, wenn auch kurzen Regenschauern.

Bereits zur Aufstellung der Fuß-Gruppen und Gefährte zum großen Festzug klarte der Himmel über der Pfalzgrafenstadt komplett auf und tausende Besucher erlebten einen grandiosen Umzug.

Viele Bilder vom Festzug sehen Sie hier:

Impressionen vom Neunburger Festzug

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