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Neue Hütten vor dem alten Schloss

Am 15. Dezember öffnet der „Romantische Burgadvent“ im Schlosshof heuer seine Tore. Das Programm ist erneut vielversprechend.
Von Ralf Gohlke

Der „Romantische Burgadvent“ läutet das Ende des Festjahres 1000 Jahre Neunburg ein. Foto: Archiv/ggo
Der „Romantische Burgadvent“ läutet das Ende des Festjahres 1000 Jahre Neunburg ein. Foto: Archiv/ggo

Neunburg.Im Jubiläumsjahr 1000 Jahre Neunburg hatten auch die Veranstaltungen mit langer Tradition ihren festen Platz im Festprogramm. Allmählich nähert sich dieses Jahr nun schon wieder seinem Ende und die Vorbereitungen für eine weitere Traditionsveranstaltung laufen auf vollen Touren. Die Rede ist vom Romatischen Burgadvent, der heuer am Wochenende von Freitag, 15. Dezember, bis Sonntag, 17. Dezember, seine Tore öffnen wird.

Die organisatorischen Fäden laufen beim Tourismusamtsleiter Werner Dietrich zusammen, der die Aktivitäten der Vereine, Gruppierungen und Schulen koordiniert. Bereits fertig und in Farbe gedruckt ist das Programm für die drei Tage. Dieses enthält vor allem Bewährtes aus den Erfahrungen der Vorjahre. Geändert hat sich vor allem die zeitliche Abfolge zum Auftakt am Freitag.

Tasse statt Plastikbecher

„Ich bin echt froh, dass wir das Programm wieder so gut gestalten konnten“, freute sich Werner Dietrich im Gespräch mit unserem Medienhaus. Zudem ist er froh darüber, gerade zum Ende des Jubiläumsjahres auch zwei Versprechen der Stadt als Veranstalter einlösen zu können. Das ist zum einen der langgehegte Wunsch nach neuen, einheitlichen Ständen, die sich noch besser in das historische Ensemble der Burg einfügen sollen. Neun „Buden“ werden es heuer sein, weitere seien noch für die kommenden Jahre geplant.

Bei Tourismusamtsleiter Werner Dietrich laufen die organisatorischen Fäden für den Burgadvent zusammen. Er freut sich auf das Programm. Foto: ggo
Bei Tourismusamtsleiter Werner Dietrich laufen die organisatorischen Fäden für den Burgadvent zusammen. Er freut sich auf das Programm. Foto: ggo

Das zweite Versprechen war, sich von Papp-, beziehungsweise Plastikbechern zugunsten einer extra gestalteten Burgadvent-Tasse zu verabschieden. Damit solle ein Zeichen zur Müllvermeidung gesetzt werden. Ein Muster in schwungvoll gestaltetem, dunkelblauen Porzellan, ist bei Dietrich bereits in Gebrauch. Was daran noch fehlt, ist der in goldener Schrift gehaltene Aufdruck „Neunburger Burg-Advent“. „Daraus schmeckt der Glühwein oder der Punsch sicher noch mal so gut“, ist er sicher.

Die Tasse werde allen Anbietern von Heißgetränken auf dem Markt von der Stadt zur Verfügung gestellt, so Dietrich. Die Höhe des notwendigen Pfands bei der Ausgabe soll noch in einer Sitzung mit den Vereinen festgelegt werden, dem wollte er nicht vorgreifen.

Zum Programm stellte Werner Dietrich heraus, das der zeitliche Ablauf bei der Auftaktveranstaltung am Freitag, 15. Dezember, etwas anders gestaltet wurde. Anders als in den Vorjahren werden es diesmal die Kinder aus dem Theresia-Gerhardinger-Haus sein, die Bürgermeister Martin Birner bei der offiziellen Eröffnung musikalisch begleiten werden.

Programmübersicht

  • Freitag, 15. Dezember:

    Öffnungszeit von 18 Uhr bis 22 Uhr; Auftakt mit den Kindern des Theresia Gerhardinger Hauses, Bürgermeister Martin Birner und der Eisprinzessin; weitere Beiträge: Stadtkapelle, Ameno Signum, Chor „Sound of Joy“

  • Samstag, 16. Dezember:

    Öffnungszeit von 17 Uhr bis 22 Uhr; Auftakt mit der „Jugendblaskapelle Seebarn“; Ausklang mit Christmas-Rock, gespielt von der Band „Just Live“

  • Sonntag, 17. Dezember:

    Öffnungszeit von 14 Uhr bis 20 Uhr; Auftakt mit besinnlichen Klängen des „Jungendorchesters der Neunburger Stadtkapelle“; Ausklang mit dem besonderen Sound und Swing-Arrangements des Musikerpaares „duopoli“

  • Extras:

    Sonderausstellung im Heimatmuseum mit Blechspielzeug; Kunst- & Adventsmarkt im Pfarrheim; am Sonntag, ab 16 Uhr, traditionelles Adventssingen in der Stadtpfarrkirche

Nicht fehlen darf dabei die Eisprinzessin und ihre Eisfee, die mit goldenem Feenstaub den Kindern helfen möchten, dass sich ihre Wünsche erfüllen. Dem schließt sich dann die Stadtkapelle mit einem Standkonzert und adventlichen Klängen an. Mit Spannung erwartet werden darf gegen 19.30 Uhr die extra für den Adventmarkt neu einstudierte Feuershow von Ameno Signum. Als deren Höhepunkt hat sich in den vergangenen Jahren die spektakuläre Entzündung des Weihnachtssterns beim Publikum besonders eingeprägt. Damit ist das Auftaktprogramm aber heuer noch nicht zu Ende. Der Gospel-Chor „Sound of Joy“ lässt diesmal den ersten Abend des Romantischen Burgadvents ausklingen.

Am Samstag liegt der Schwerpunkt auf dem Marktreiben an den Buden und Ständen. Für den musikalischen Hintergrund sorgen dabei ab 17 Uhr die „Jugendblaskapelle Seebarn“ und ab 20 Uhr die Formation „Just Live“, die ebenfalls schon seit einigen Jahren das Burgadvent-Programm mit ihrem Christmas-Rock bereichert. Die Band kommt dabei nicht nur bei der Jugend sehr gut an.

Impressionen vom Burgadvent 2016:

Der Romantische Burgadvent

Schon wegen der längeren Öffnungszeit, ab 14 Uhr, bietet sich der Sonntag für ein umfangreicheres Programm an. Den „besinnlichen Auftakt“ gestaltet das „Jugendorchester der Stadtkapelle Neunburg“. Im Weihnachtskeller des Festspielvereins können Groß und Klein Weihnachtssterne basteln. Während sich der „Kasperl“ im Schlosssaal mit einer „Wunderblume“ oder dem „Teufel, der keine Vanillekipferl möchte“, auseinandersetzt, treten erstmals die Neunburger Jagdhornbläser in Aktion.

Alle Texte aus unserem Spezial „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“ finden Sie hier.

Ein fester Teil des Programms ist mittlerweile auch das Neunburger Adventssingen in der Stadtpfarrkirche St. Josef, das um 16 Uhr beginnt. Ganz neu ist heuer das Angebot des Musikerpaares „duopoli“, Swingklassiker nur mit Trompete und Tenorsaxofon in extra auf den Burgadvent abgestimmten Arrangements von internationalen Weihnachtsliedern darzubieten.

„Ich freue mich auch darüber, dass wir heuer den bereits im Vorjahr etablierten Kunst- und Adventsmarkt im Pfarrheim präsentieren können“, ergänzte Werner Dietrich und sprach dafür vorab Stadtpfarrer Stefan Wagner und den unterstützenden kirchlichen Vereinen seinen Dank aus. Nicht unerwähnt ließ er die Sonderausstellung „Blechspielzeug“ im Schwarzachtaler Heimatmuseum.

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