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Investitionen

Arbeiten im Landkreis liegen im Zeitplan

Bei den Baumaßnahmen in Schwandorf bleiben die Schulen wesentlicher Faktor. Aber auch am Landratsamt wird kräftig gebaut.
Von Johannes Hartl

Beim Erweiterungsanbau fürs Landratsamt wird derzeit am massiven Tiefgeschoß gebaut. Foto: Hartl
Beim Erweiterungsanbau fürs Landratsamt wird derzeit am massiven Tiefgeschoß gebaut. Foto: Hartl

Schwandorf.Der Landkreis Schwandorf hat beim Hochbau keine Probleme, seinen ambitionierten Zeitplan zu erfüllen. Im Ausschuss für Planung und Bau gewährte die Hochbauleiterin Michaela Gottmeier am Dienstag einen Überblick über die verschiedenen Baumaßnahmen, die derzeit in allen Teilen des Landkreises durchgeführt werden. Der Hauptfaktor sind demnach immer noch die Schulen.

An der Realschule Nabburg etwa wird gerade noch ein letztes Mal Hand für kleinere Arbeiten angelegt, um zum 60-jährigen Jubiläum am 31. Mai fertig zu werden. Pünktlich zum Jahrestag soll dann nämlich auch der Abschluss der fünfjährigen Bauphase, die insgesamt 10 Millionen Euro gefordert hat, feierlich begangen werden. In Burglengenfeld müssen die Lehrer und Schüler der dortigen Realschule dagegen noch etwas Geduld aufbringen, bis die notwendigen Bauarbeiten abgeschlossen sind. Zum Jahresende, schätzt Gottmeier, werde der erste (und größte) von insgesamt sechs Bauabschnitten fertiggestellt.

Inzwischen seien die Fenster eingebaut, außerdem sind die Rohinstallationen der technischen Gewerke nahezu abgeschlossen. „Die Maßnahmen liegen sehr gut im Zeitplan“, lautete Gottmeiers Fazit. Kostentechnisch verschlingen die ersten beiden Neubauabschnitte rund 6,7 Millionen; die Gesamtkosten für alle Bauabschnitte liegen bei einer stolzen Summe von 18 Millionen.

Fünf Millionen fürs Schwandorfer Landratsamt

Ähnlich kostenintensiv sind die Maßnahmen, die für 2019 beim Beruflichen Schulzentrum Schwandorf anfallen. Summa summarum wird die Sanierung des Hauptbaus samt Teilneubau des Verbindungsbaus auf 15 Millionen geschätzt, sie umfasst die Bauabschnitte drei bis fünf. Im Moment laufen dort die Arbeiten am vierten Abschnitt, konkret am südlichen Bereich des Hauptbaus.

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Voraussichtlich im Sommer werden diese aufwendigen Maßnahmen laut Gottmeier zum Abschluss kommen, in deren Verlauf unter anderem neue Klassenzimmer, zwei große Mehrzweckräume sowie Fachräume für den Fachbereich Elektro entstehen. Direkt im Anschluss gehen die Arbeiten schließlich nahtlos in den fünften Abschnitt über, der den nördlichen Bereich des Hauptbaus betrifft.

Während diese drei Projekte bereits im vollen Prozess stecken, befinden sich die Arbeiten in eigener Sache noch in einem früheren Stadium. Für den Erweiterungsanbau des Landratsamts, berichtete Gottmeier, arbeiten die Bauarbeiter gegenwärtig am massiven Tiefgeschoss. Der Holzbau, der die oberen drei Stockwerke umfasst, ist dann für den Spätsommer geplant. Alles in allem sind dafür rund fünf Millionen Euro einkalkuliert – einschließlich der Kosten für Fassade, Dämmung und Photovoltaik.

Neben diesem Großprojekt wird darüber hinaus auch im Inneren des Landratsamts gearbeitet, wie Gottmeier berichten konnte. Dabei werden zwei neue Aufzüge ins Bestandsgebäude eingebaut, brandschutzverbessernde Maßnahmen durchgeführt sowie das bisherige Foyer neu gestaltet.

Das Straßennetz wird saniert

Doch der Hochbau ist längst nicht das einzige Ressort, das eine gefüllte Projektliste vorweisen kann. Auch Gottmeiers Kollege Paul Witt, Leiter des Sachgebiets Tiefbau, ist gut beschäftigt. Bereits in Arbeit seien die Kreisstraße SAD 40 bei Geratshofen und die Diendorfer Straße (SAD 49). Auf ihre Durchführung warten hingegen noch die Ortsdurchfahrten Bruck (SAD 1) und Neunaigen (SAD 54), die beide saniert werden sollen. In Bruck wie auch in Neunaigen werde wohl im Juni begonnen, bei Bruck werden die Maßnahmen unter Vollsperrung erfolgen.

Zudem wurden die Straßen- und Deckenbauarbeiten ausgeschrieben, sie wurden im nicht-öffentlichen Teil auch gleich vergeben. Geplant sind demzufolge Sanierungen in der Holzheimer Straße in Burglengenfeld (SAD 6), in Freihöls bei Fensterbach (SAD 21), in Wolfringmühle (SAD 25), Inzendorf (SAD 25) und Teunz (SAD 42). Voraussichtlich werden damit knapp 5,1 Kilometer des vorhandenen Kreisstraßennetzes saniert werden, so Witt.

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