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Ratgeber

Ostereier mit Zwiebelschalen färben

Barbara Weiherer, Landfrau aus Mossendorf, hat einen Tipp, wie man mit wenig Aufwand gemusterte Ostereier herstellt.
von Barbara Weiherer

Für die Zwiebelschaleneier braucht man nicht viele „Zutaten“.Foto: Weiherer
Für die Zwiebelschaleneier braucht man nicht viele „Zutaten“.Foto: Weiherer

Schwandorf.Das ausgedehnte Osterfrühstück ist in den meisten Familien ein festes Ritual am Ostersonntag. Auf den Tisch kommt bei uns dann der Osterschinken, das selbst gebackene Osterbrot und natürlich auch gefärbte Eier. Diese Spezialitäten werden vorher in der Osternacht gesegnet.

In der Karwoche färben wir nicht nur die bunten Ostereier, sondern auch ganz besondere Zwiebelschaleneier. Dafür heben wir schon in den Wochen vorher die Schalen der Zwiebeln auf, die dann quasi als Färbemittel für die Eier dienen. Jedes einzelne Zwiebelschalenei sieht anders aus und hat eine besondere Marmorierung. Dafür lohnt sich der Aufwand!

Das braucht man für die Zwiebelschaleneier

  • Frische Eier (mit weißen Eiern kommt die Musterung besser zur Geltung, es funktioniert aber genauso mit braunen Eiern)
  • Zwiebelschalen
  • Baumwolltücher (alte Bettlaken, Vorhänge etc.)
  • Garn
  • Für das Muster: Gräser, Gänseblümchen, Petersilie

So wird’s gemacht

Aus einem alten Baumwolltuch ca. 20 mal 20 cm große Tücher schneiden. Wenn man die Tücher nach dem Kochen trocknet, kann man sie nächstes Jahr wiederverwenden.

So kommt das Muster ins Ei. Foto: Weiherer
So kommt das Muster ins Ei. Foto: Weiherer

Für ein besonderes Muster zum Beispiel ein Blatt Petersilie auf das Ei legen, zum Fixieren ein Stück Zwiebelschale verwenden. Das Ei rundherum schichtweise mit Zwiebelschale einhüllen. Tipp: Viele kleine Schalenstücke ergeben eine schönere Musterung, als wenn man das Ei nur in eine große Schale hüllt. Drei Schichten stark sollte das Ei mit Zwiebelschale eingewickelt werden, damit die Farbe schön kräftig wird.

Die Eier werden in Baumwolle gewickelt gekocht. Foto: Weiherer
Die Eier werden in Baumwolle gewickelt gekocht. Foto: Weiherer

Das Ei dann fest ins Baumwolltuch einwickeln und mit Garn zubinden. Das Ei muss so fest im Tuch sein, dass nichts mehr verrutschen kann. Dann werden die Päckchen in einem Topf mit ausreichend Wasser für etwa acht Minuten gekocht. Bei längerer Kochzeit kann um den Dotter ein blauer Rand entstehen: Das sieht zwar nicht so schön aus, ist aber völlig unbedenklich.

So sehen die Eier aus, wenn sie fertig sind. Foto: Weiherer
So sehen die Eier aus, wenn sie fertig sind. Foto: Weiherer

Der spannendste Moment kommt beim Auswickeln: Dann sieht man, wie schön die Musterung auf dem Ei geworden ist. Damit die Zwiebeleier schön glänzen, nach dem Abdampfen mit einer Speckschwarte oder etwas Butterschmalz einreiben.

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