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Baubeginn in Neunburgs Biker-Paradies

Nach langer Planung nimmt der Dirt-Bike-Park jetzt Formen an. Gelobt wurde der große Anteil der Eigenleistung der Biker.
Von Ralf Gohlke

Johannes Lober Junior testete schon mal einen der Pumptracks. Foto: Ralf Gohlke
Johannes Lober Junior testete schon mal einen der Pumptracks. Foto: Ralf Gohlke

Neunburg.Nicht zwangsläufig steht ein traditioneller „Spatenstich“ immer auch am Beginn einer bedeutenden Baumaßnahme. Das galt in dem Fall auch für den 1. Neunburger Dirt-Bike-Park in den Schwarzachauen im Anschluss an den Stadtpark. Nach einer relativ langen Planungs- und Genehmigungsphase rollten bereits in der Vorwoche Bagger und Radlader der Firma Lober an, um mit dem Aufschütten der verschiedenen Hügel und Bodenwellen zu beginnen.

Mit vereinten Kräften wurde der weitere Ausbau des Neunburger Dirt-Bike-Parks symbolisch auf den Weg gebracht. Foto: Ralf Gohlke
Mit vereinten Kräften wurde der weitere Ausbau des Neunburger Dirt-Bike-Parks symbolisch auf den Weg gebracht. Foto: Ralf Gohlke

So konnten sich Landrat Thomas Ebeling, LAG-Managerin Stephanie Wischert, Bürgermeister Martin Birner, einige Stadträte, darunter die Jugendbeauftragten und der stellvertretende ARGE-Jugend-Vorsitzende Tobias Böhm bereits ein anschauliches Bild von dem machen, was hier, auf einer Fläche von rund 7000 Quadratmetern entstehen wird.

Der Bürgermeister lobte zunächst das hervorragende Engagement und die Eigenleistung von Marco Vetter und der Interessengemeinschaft. Ein Dank galt der Firma Lober, die nicht nur das notwendige Know-How zur Verfügung stelle, sondern den Bikern bereits die Nutzung einer alten Kiesgrube für Wettbewerbe gestattet hatte.

Ideale Lage des Parks gelobt

Er unterstrich noch einmal die ausgezeichnete Lage des künftigen Parks in Anbindung an den Stadtpark und eingebunden in den Rad- und Wanderweg. Bereits im September soll im Stadtpark Baubeginn für den „Mehr-Generationen-Park“ sein, womit alle Altersgruppen in dem Bereich integriert seien. Birner begrüßte das enorme Engagement der Biker bei der Abstimmung und Modellierung der Piste. Vorgesehen sei, dass sich die Bahnen über den Winter „setzen“ können. Vor der offiziellen Eröffnung soll dann noch einmal fein nachgearbeitet werden.

Ein langer Weg

  • Lokation:

    Im November 2016 infomierte die ArGe über den möglichen Standort zwischen der Schwarzach und dem Rötzerbach.

  • Mittel:

    Der Stadtrat hatte bereits 2017 die notwendigen Mittel für die Anlage im Haushalt eingeplant.

„Wenn wir etwas machen, dann gescheit“, meinte Martin Birner, nachdem ihm Marco Vetter bestätigt hatte, dass die nächste vergleichbare Anlage, die auch für Wettbewerbe geeignet sei, in München zu finden sei. Erkennbar sei im derzeitigen Zustand etwa die Hälfte des Parks im Endausbau.

Marco Vetter von den Initiatoren erläuterte die Streckenführung. Foto: Ralf Gohlke
Marco Vetter von den Initiatoren erläuterte die Streckenführung. Foto: Ralf Gohlke

Marco Vetter erläuterte den Anwesenden den Aufbau des gesamten Parks anhand eines detaillierten Planes. Dort waren auch die momentan noch nicht sichtbaren Elemente, wie die Verbindungsroute zwischen den verschiedenen Hügeln und Bodenwellen, der Trainings-Aerea oder der Kinder-Pumptrack und einiges mehr, zu sehen. „Man kann sogar schon fahren, aber das ist natürlich noch nicht optimal“, meinte Vetter. Sobald die Modellierung abgeschlossen sei, erfolge noch einmal eine entsprechende Verdichtung der Oberflächen. Ein zusätzlicher Belag sei nicht erforderlich. Auf eine Frage nach der Sicherheit meinte er nur: „Kontrolliertes Absteigen ist durchaus eingeplant“, und schmunzelte.

Förderung durch LEADER

Landrat Thomas Ebeling, auch in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Regionalentwicklung im Landkreis, freute sich, dass die Maßnahme mit 27 420 Euro aus der LEADER-Förderung bezuschusst werde. Er würdigte sie als „aus der Region geboren“ und hob ebenfalls die enorme Eigenleistung hervor.

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Für den stellvertretenden Arge-Jugend-Vorsitzenden Tobias Böhm war es wichtig, dass ein Anliegen der Jugend so unterstützt und nun umgesetzt werde. „Wir haben unser Möglichstes getan“, meinte Johannes Lober, wie immer bescheiden. Zusammen mit der Interessengemeinschaft werde auch noch der Feinschliff in Angriff genommen.

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