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Bombennacht vom 17. April jährt sich

Zeitzeugen und Historiker erinnern in der Woche um den Jahrtag an eine der schrecklichsten Stunden Schwandorfs vor 70 Jahren.

Der Bomenangriff vom 17. April 1945 legte große Teile der Stadt in Schutt und Asche.
Der Bomenangriff vom 17. April 1945 legte große Teile der Stadt in Schutt und Asche. Foto: Archiv

SCHWANDORF.Die Bombennacht von Schwandorf am 17. April jährt sich am kommenden Freitag zum 70. Mal. Anlässlich dieses kommunalen Gedenktages an eine der schrecklichsten Stunden in der Schwandorfer Geschichte hat die Stadt ein umfangreiches Programm mit verschiedenen Veranstaltungen zusammengestellt.

Neben den verheerenden Auswirkungen des Bombardements wird auch die Zeit des Wiederaufbaues nach Kriegsende beleuchtet. Diesem Thema widmet sich speziell eine Ausstellung im Stadtmuseum, die noch bis 14. Juni zu sehen ist und eine Ausstellung des Stadtarchivs ab am 16. April im Rathaus.

Für Schulklassen werden in der Stadtbibliothek am 14. Und 15. April zwei Filmbeiträge mit Zeitzeugenberichten gezeigt. Die zentrale ökumenische Gedenkstunde mit Kranzniederlegungen findet am Vorabend, 16. April, um 18 Uhr am zentralen Ehrenmal in der Fichtlanlage statt. Eucharistiefeier zum Gedenken an die Opfer der Bombennacht ist am 17. April um 8 Uhr in der Kreuzbergkirche.

Am gleichen Tag erinnert Studiendirektor i. R. Erich Zweck ab 16 Uhr in einem Vortrag im Kulturkeller an der Fronberger Straße an die fürchterlichen Auswirkungen des völlig sinnlosen Bombenangriffs. Dabei werden auch Bilder aus der Zeit vor und nach dem Angriff gezeigt. Anschließend um 16.45 Uhr führt Hans Werner Robold durch die als Luftschutzbunker genutzten Bereiche des Felsenkeller-Labyrinths. Er wird dabei schildern, unter welch schlimmen Umständen mehrere tausend Menschen Schutz vor den Bomben gesucht hatten. Für beide Veranstaltungen ist eine Anmeldung unter Telefon 45550 notwendig. Den Abschluss am 18. April, 18.30 Uhr macht Prof. Dr. Dietmar Süß (Universität Augsburg) mit einem Vortrag über die Geschichte des Luftkrieges in Deutschland. Für alle Veranstaltungen ist der Eintritt frei.

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