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Einsatz

Feuer auf dem Gelände der Firma Lober

Im Neunburger Industriegebiet ist bei einem Entsorgungsunternehmen ein Brand ausgebrochen. Fünf Feuerwehren wurden alarmiert.
Von Ralf Gohlke

Die automatische Schaumlöschanlage des Unternehmens hatte rasch selbst ausgelöst. Von ihr stammt auch der Schaumteppich auf unserem Foto vor dem Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Neunburg. Foto: Ralf Gohlke
Die automatische Schaumlöschanlage des Unternehmens hatte rasch selbst ausgelöst. Von ihr stammt auch der Schaumteppich auf unserem Foto vor dem Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Neunburg. Foto: Ralf Gohlke

Neunburg.Ein Brand in einer Maschine zum Zerkleinern von Industrieabfällen löste am Mittwochabend gegen 17.30 Uhr einen Großeinsatz der Feuerwehren aus. Bei deren Eintreffen bei der Firma Lober quoll Rauch aus einigen Hallentoren im ehemaligen Dorrer-Gelände. Aber die betriebseigene, automatisch gesteuerte Schaumlöschanlage hatte bereits ganze Arbeit geleistet und ein Ausbreiten des Feuers verhindert. Den Feuerwehren kam noch die Aufgabe zu, den Brandherd mittels Wärmebildkamera genauer zu lokalisieren und das restliche Material aus der Maschine zu bergen. Wegen der Kunststoffdämpfe waren hier ausschließlich Atemschutzträger gefordert.

Der Brand entstand in der gelben Maschine im Hintergrund. Foto: Ralf Gohlke
Der Brand entstand in der gelben Maschine im Hintergrund. Foto: Ralf Gohlke

Firmeninhaber Johannes Lober hatte zumindest eine Vermutung, was den Brand ausgelöst haben könnte. Er befürchtete, dass sich trotz der vorhergehenden Sortierung des Materials ein Fremdkörper darin befunden habe, der eigentlich nicht dorthin gehört hätte. „Das Problem sind gelegentlich Lithium-Ionenbatterien, die sich durchaus entsprechend erhitzen können“, meinte er. Wie hoch der Schaden ist, konnte er zunächst nicht sagen.

Die Feuerwehrleute entfernten das restliche Material, um sicherzustellen, dass keine Glutnester mehr vorhanden sind. Foto: Ralf Gohlke
Die Feuerwehrleute entfernten das restliche Material, um sicherzustellen, dass keine Glutnester mehr vorhanden sind. Foto: Ralf Gohlke

Dem Alarmplan gemäß waren neben den Neunburgern auch die Feuerwehren aus Penting, Seebarn, Kleinwinklarn und Schwarzhofen vor Ort, ebenso wie Kreisbrandmeister Ferdinand Duscher. Sanitäter des Malter-Hilfsdienstes und des Bayerischen Roten Kreuzes sicherten die Atemschutzgeräteträger ab. Auch der THW-Fachberater wurde mit dem Stichwort „B4 – Brand Industrie“ alarmiert. Für ihn konnte aber rasch Entwarnung gegeben werden. Er musste nicht mehr tätig werden und rückte deshalb bald wieder ab.

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