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Geflügelpest noch nicht vorüber

Das Landratsamt Schwandorf mahnt zur Vorsicht bei toten Wildvögeln. Ein Bussard in Wernberg wurde positiv getestet.

Das Landratsamt verzichtet darauf, weitere Sperrbezirke oder Beobachtungsgebiete einzurichten. Foto: Jens Büttner/dpa
Das Landratsamt verzichtet darauf, weitere Sperrbezirke oder Beobachtungsgebiete einzurichten. Foto: Jens Büttner/dpa

Schwandorf.Die im Landkreis Schwandorf eingerichteten Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete sind zwar alle wieder aufgehoben, aber die Vogelgrippe ist noch nicht vorbei. Übers Wochenende wurde ein im Bereich Wernberg-Köblitz aufgefundener toter Bussard positiv getestet.

Das Landratsamt weist deshalb darauf hin, dass bei toten Wildvögeln weiterhin Vorsicht geboten ist, um keine Übertragung in Hausgeflügelbestände zu riskieren. Beim Fund eines verendeten Wildvogels soll weiterhin die zuständige Gemeinde informiert werden. Das Veterinäramt wird dann in Abhängigkeit von Fundort, Tierart und Zustand entscheiden, ob eine Untersuchung nötig ist.

Um den Fundort in Wernberg werden keine neuen Restriktionszonen ausgewiesen. Aufgrund einer Risikoanalyse wird auf einen neuen Sperrbezirk und ein erweitertes Beobachtungsgebiet verzichtet, da kein örtlicher Zusammenhang mit Hausgeflügelausbrüchen besteht und keine anderweitigen tierseuchenrelevanten Sachverhalte dagegensprechen.

Bereits bei positiv getesteten Tieren in Zangenstein und Schwarzach bei Nabburg war ähnlich verfahren worden. Das Landratsamt wird das weitere Seuchengeschehen aufmerksam beobachten und fortlaufende Risikobewertungen vornehmen.

Alles rund um die Geflügelpest im Landkreis Schwandorf lesen Sie in unserem Dossier.

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