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Tauben werden nun behördlich beobachtet

Tests waren negativ, deshalb müssen Tauben derzeit nicht gekeult werden. Im Lauf des Tages wurden wieder tote Vögel geborgen.

Am Mittwochvormittag war ein toter Fischreiher an der Naab in der Burglengenfelder Vorstadt aufgefunden worden. Die Feuerwehr barg den Kadaver.
Am Mittwochvormittag war ein toter Fischreiher an der Naab in der Burglengenfelder Vorstadt aufgefunden worden. Die Feuerwehr barg den Kadaver. Foto: ba

Teublitz.. Nachdem im Bestand des Geflügelzuchtvereins Teublitz, der direkt neben dem Gelände des Wildparks Höllohe liegt, am Sonntag und Montag neun Hühner verendet sind und das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen bei diesen Tieren Influenzavirus A des Subtyps H5 labordiagnostisch nachgewiesen hat, wurde der weitere Bestand von sieben Enten und elf Hühnern am Dienstag, 7. Februar gekeult. Dies teilte der Sprecher des Landratsamtes Hans Prechtl mit.

Da die Taubenhaltung einen eigenständigen, abgegrenzten Bereich und keine epidemiologische Einheit mit den beiden in den letzten Tagen gekeulten Tierbeständen (Wildpark Höllohe und Geflügelzuchtverein Teublitz) bildet, ist bis auf weiteres eine Haltung unter behördlicher Beobachtung zulässig. Anders als in den bisherigen Fällen ist noch keine Taube erkrankt oder verendet. Bezüglich der Tauben kann daher von einer Tötung abgesehen werden, wenn das engmaschige Überwachungs- und Beprobungsregime keine positiven Ergebnisse ergibt. Bei den bisher von den Tauben entnommenen Tupferproben war das Ergebnis negativ.

Die Entscheidung, die Tauben nicht zu keulen, sondern diese unter Sperre des Betriebes einem Beprobungsregime zu unterziehen, traf der Krisenstab des Landratsamtes Schwandorf in seiner heutigen Zusammenkunft. Die Behörde verfährt daher nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und bleibt ihrer Linie treu, nur diejenigen Tiere zu töten, bei denen dies aus Gründen der Seuchenbekämpfung unbedingt notwendig ist. Wie Pressesprecher Hans Prechtl betont, wurden alle Tiere, die bisher gekeult werden mussten, durch Injektion eines Medikamentes zuerst betäubt und dann eingeschläfert.

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Seuche im restlichen Landkreis

  • Oberviechtach:

    Entwarnung gibt es derzeit für den Bereich Oberviechtach. Wie gemeldet wurde dort eine tote Ente aufgefunden. Diese Ente wurde negativ getestet.

  • Schwandorf-Klardorf:

    Negativ getestet wurde auch ein Reiher, der in der Nähe des Kreisverkehrs in Klardorf aufgesammelt wurde.

  • Information;

    Das vom Landratsamt unter (09431) 471-146 eingerichtete Bürgertelefon wird gut angenommen. Die Anfragen betreffen überwiegend den Bereich Sicherheit für Mensch und Tier.

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