MyMz
Anzeige

Ehrenamt

Für den Hospizverein

Die Begleiter Schwerstkranker und Sterbender helfen, die Lebensqualität bei nahendem Tod zu erhalten.

Die zweite Vorsitzende Gisela Pöhler (links) dankte zusammen mit Dr. Wolfgang Laaths dem Gönner des Sommerfestes Markus Steller (Dritter v. rechts) aus Barbing und der Organisatorin des Sommerfestes Sybille Huber (Dritte v. links). Das Sommerfest findet zum Dank der vielen ehrenamtlichen Helfer statt.
Die zweite Vorsitzende Gisela Pöhler (links) dankte zusammen mit Dr. Wolfgang Laaths dem Gönner des Sommerfestes Markus Steller (Dritter v. rechts) aus Barbing und der Organisatorin des Sommerfestes Sybille Huber (Dritte v. links). Das Sommerfest findet zum Dank der vielen ehrenamtlichen Helfer statt.

Altendorf.Das Begleiten Schwerstkranker, Sterbender sowie der trauernden Angehörigen ist eine Hauptaufgabe des Hospizvereines von Stadt und Landkreis Schwandorf, wo sich weit mehr als 40 Ehrenamtliche engagieren. Das gedankliche „Loslassen“ in der letzten Lebensphase und das ruhige „Einschlafen“ wird durch die Ehrenamtlichen begleitet.

Diese Aufgabe der Brückenfunktion ist ein wichtiger Bestandteil, damit ein würdiges Leben und Sterben realisiert wird. Die zweite Vorsitzende Gisela Pöhler begrüßte im Gasthaus Sorgenfrei in Altendorf die vielen Ehrenamtlichen aus dem gesamten Landkreis Schwandorf. Ihnen war der Abend gewidmet für den engagierten Einsatz und die wertvolle Zeit im Dienste des Hospizvereines.

Ein besonderer Dank und Willkommensgruß galt auch dem Sponsor des Abends, Markus Steller mit Familie, der Organisatorin des Sommerfestes, Sybille Huber, dem Fachreferenten Rudolf Knoll und den beiden Koordinatoren Michaela Koller und Claudia Burger. „Am Ende zählt der Mensch“ und dafür wird beim Hospizverein vieles getan, um die Lebensqualität bei schwerer Krankheit und nahendem Tod gut zu gestalten. Es werden Menschen benötigt, die gut zuhören können, mit denen geredet werden kann. Die ehrenamtliche Tätigkeit ist ein wichtiger Dienst und eine spirituelle Begleitung durch Krisen und speziell in der letzten Lebensphase.

Die zweite Vorsitzende Gisela Pöhler aus Neunburg dankte den vielen Ehrenamtlichen, die gemäß dem Leitbild arbeiten, die Sterbenden respektieren und ein würdevolles Leben bis zuletzt unterstützen, in dem menschenfreundlich und mit Herz und Sinn auf den Sterbenskranken und deren Angehörigen eingegangen wird. Der Wille des Kranken und die Wahrhaftigkeit der Begegnung stehen im Mittelpunkt.

Vorausgehend ist der Mut der Menschen von Bedeutung, sich mit Krankheit, Sterben und Tod zu befassen. Die bestmögliche Patientenversorgung und das Sterben als Teil des Lebens ist zu akzeptieren. Die Hilfe der Ehrenamtlichen bezieht sich auf den sterbenden Menschen, aber auch auf die Angehörigen. Die Versöhnung mit dem Tod, die Dankbarkeit, für das, was im Leben erreicht wurde und die Klarheit und Einsicht zu gewinnen, sich selbst und anderen zu verzeihen, sich selbst anzunehmen und Vertrauen zu haben, wird durch die ehrenamtlichen Helfer sukzessive mit den Patienten erarbeitet.

Gisela Pöhler lobte das Fachwissen und die Erfahrung der Mitarbeiter des Hospizvereines, damit Trauernde in Einzelgesprächen und Trauergesprächskreisen fachgerecht begleitet werden. Die Arbeit der Hospizhelfer geht noch weiter, denn die Beratung für Patientenverfügungen und Vorsorgevollmacht ist ein weiterer Aspekt.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht