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Altendorf
Freitag, 21. September 2018 25° 4

Beruf

Hauswirtschaft statt Schichtdienst

Bei der Freisprechungsfeier im Gasthaus Schießl freuten sich zahlreiche Frauen über den Erwerb einer Zusatzqualifikation.
Von Ingrid Hirsch

Ingrid Götz, Julia Bräuer und Christine Piehler (von links) haben die Gehilfenprüfung zur Hauswirtschafterin als zusätzliche Qualifizierung abgelegt. Foto: xih
Ingrid Götz, Julia Bräuer und Christine Piehler (von links) haben die Gehilfenprüfung zur Hauswirtschafterin als zusätzliche Qualifizierung abgelegt. Foto: xih

Altendorf.Ingrid Götz (38) aus Hahnbach ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach 16 Jahren Schichtdienst am Krankenhaus wollte sie sich beruflich verändern und begann eine einjährige Ausbildung zur Hauswirtschafterin. Heute arbeitet sie als Fachkraft in der Seniorenberatung bei der Arbeitsgemeinschaft „Obere Vils-Ehenbach“.

Ingrid Götz war eine von 46 Teilnehmerinnen, die am Samstag bei der Freisprechungsfeier im Gasthaus Schießl in Altendorf die Urkunden erhielten. Zu ihnen gehörte auch die Fachlehrerin Christine Piehler (27) aus Trichenricht (Landkreis Amberg-Sulzbach), für die die Gehilfenprüfung eine zusätzliche Qualifikation bedeutet.

Die Bäuerin Julia Bräuer (29) aus Roding, Mutter von zwei Kindern, nutzt die Ausbildung zur Hauswirtschafterin als Sprungbrett für die Vorbereitung zur Meisterprüfung.

„Das sind nur drei Beispiele für die vielfältigen Möglichkeiten einer Hauswirtschafterin“, sagte Mathilde Schießlbauer. Die Bildungsberaterin am Amt für Landwirtschaft in Nabburg zeigte einen Imagefilm mit den Einsatzmöglichkeiten in der Kinderbetreuung, im Haushalt und in der Pflege.

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Nabburg ist die zuständige Stelle für den Ausbildungsberuf der Hauswirtschafterin in den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Cham, Neustadt/Waldnaab, Schwandorf und Tirschenreuth.

Die Prüfungsorte waren Amberg (14 Teilnehmerinnen), Cham (elf) und Weiden (21). „Aus dem Landkreis Schwandorf war heuer erstmals niemand dabei“, stellte Amtsleiter Reinhold Witt fest. Dennoch habe er wegen der zentralen Lage die Freisprechungsfeier zum dritten Mal nach Altendorf verlegt.

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