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Gemeinschaft

Bürgerfest ein „Erlebnis für jedermann“

Die Bodenwöhrer Vereine mit ihren zahlreichen Helfern trugen maßgeblich zum Gelingen des 23. Bürgerfests am Wochenende bei.
Von Albert Gleixner

  • Die Ehrengäste stießen am Samstagabend mit Bürgermeister Richard Stabl (3. von links) und Staatsministerin Emilia Müller auf das Gelingen des 23. Bodenwöhrer Bürgerfestes an.Fotos: tgl
  • Die Musiker des Regental Sound unterwegs auf dem Festplatz.
  • Die Grillsau ist schon fast fertig gegrillt.
  • Gebackener Karpfen: Ein Bürgerfest-Schmankerl.
  • Die Bedienungen hatten schwer zu tragen.

Bodenwöhr.„Das größte Ereignis in Bodenwöhr und dazu optimales Wetter.“ So resümierte am Samstagabend Alois Neft, der Vorsitzende des Stammtisches „Gemütliche Runde“, das 23. Bodenwöhrer Bürgerfest. Neft strahlte mit der Sonne um die Wette, denn sein Verein war heuer für den Bierausschank zuständig und der Gerstensaft aus der Bodenwöhrer Familienbrauerei Jacob floss unaufhörlich aus den Zapfhähnen. Bereits zum fünften Mal hatte „seine kleine Mannschaft“ diese Aufgabe übernommen, und Alois Neft ist stolz, dass der Stammtisch die Herausforderung erneut bestens gemeistert hat.

Der „Gemütliche Runde“ war auch für das musikalische Angebot verantwortlich. Mit der bekannten Band „Regental Sound“ hatte man am Samstag eine gute Wahl getroffen. Die Musiker nahmen die Bürgerfestbesucher mit und es herrschte eine tolle Stimmung in der lauen Sommernacht.

„Ein Erlebnis für jedermann“

Bürgermeister Richard Stabl eröffnete gegen 18.15 Uhr das 23. Bodenwöhrer Bürgerfest. Dazu begrüßte er die Vertreter von Ämtern und die Bürgermeister der Nachbargemeinden. Besonders hieß er Staatsministerin Emilia Müller sowie die Landtagsabgeordneten Franz Schindler und Alexander Flierl willkommen. Er dankte allen Mitwirkenden, die „unser Bürgerfest wieder zu einem Erlebnis für jedermann machen“. Anschließend zapfte Bürgermeister Stabl ein Fass Festbier an und stieß dann mit den Ehrengästen auf ein gutes Gelingen an.

Der „Bürgerhilfe“ servierte Paella.
Der „Bürgerhilfe“ servierte Paella.

Bei einem Bummel über den Festplatz konnten die Besucher das kulinarische Angebot erkunden, das die rund 20 mitwirkenden Vereine servierten. Das Spanferkel war schon fast fertig. Bratwürstl, Grillfleisch und Käse, Currywurst und Pommes gab es. Der Angelsportverein wartete wieder mit leckeren Fischgerichten auf. Die Bürgerhilfe bereitete in zwei Riesenpfannen schmackhafte Paella. Daneben war der Pizza-Stand. Auch gegrillte Maiskolben, Thüringer Bratwurst oder Rosswurst warteten nicht lange auf Abnehmer, ebenso das resche Bauernbrot mit Schnittlauch. So mancher Besucher vermisste aber in diesem Jahr sein geliebtes Grillhendl. Der bisherige Anbieter, die Feuerwehr Erzhäuser, stieg auf ein gegrilltes Spanferkel um.

Die Bodenwöhrer haben offenbar einen guten Draht zu Petrus, denn auch im Vorjahr war ihnen zum Bürgerfest gutes Wetter beschert.

Wer es etwas ruhiger wollte, besuchte die Weinlaube im Garten des Gasthofs Schießl, während sich die Jüngeren an der Cocktail-Bar der Wasserwacht trafen oder die TV-Tankstelle besuchten. Für die Kinder war die Kisten-Rollbahn der Renner, der Nachwuchs brachte die Helfer ins Schwitzen. Die Glitzertattoo, die der Elternbeirat des Kinderhorts auf Arm, Fuß oder Gesicht aufbrachte, waren begehrt. Die Fußballbegeisterten zeigten ihr Können beim Torwandschießen. An der Spickerbude wurde die Treffsicherheit getestet.

Mittagessen in der guten Stube

Wer Feuerwehrmann bzw. -frau werden will, konnte am Spritzenhäuschen der Jugendfeuerwehr schon mal üben. Doch das Angebot könnte durchaus noch verbessert werden. Am Sonntagvormittag ging das Bürgerfest mit dem Frühschoppen weiter. Hier sorgte die Brucker Blaskapelle für zünftige Blasmusik. Viele nutzen das Bürgerfest, um auf den schönen Rathausplatz zum Mittagessen zu gehen. Hier bereicherte die Grillente von den „Seelöwen“ das Angebot.

Die Rollbahn war der Renner.
Die Rollbahn war der Renner.

Beim Nachmittag für die Senioren waren Sonnenschirme heiß begehrt. Zum Festausklang ab 16 Uhr spielte die Gruppe „Schampus“. Da Deutschland nicht im Finale der Fußball-Europameisterschaft stand verzichteten die Organisatoren auf ein Public Viewing.

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Stimmen zum Bürgerfest

  • Alois Neft, der Vorsitzende des Stammtisches „Gemütliche Runde“:

    „Das Bürgerfest ist das größte Ereignis in Bodenwöhr. Heuer bei optimalem Wetter.“

  • Brauereichef Marcus Jacob:

    Er freute sich nicht nur darüber, dass er das Bier liefern konnte. „Das Bürgerfest ist für einen Bodenwöhrer das schönste Fest“, so Jacob.

  • Julia Braun, die neue Leiterin des Tourismusbüro:

    Sie organisierte zum ersten Mal das Fest und freute sich über den guten Verlauf. „Ich bin begeistert, dass die Vereine so mitmachen.“

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