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Imkerverein

Mensch und Biene feiern gemeinsam

Das Sommerfest am Karlsberg in Burglengenfeld war der Auftakt zur Feier des 100-jährigen Jubiläums.
Von Josef Schaller

„Wenn wir anderen über den Gottesdienst erzählen, sind wir wie Bienen, die Blüten bestäuben
„Wenn wir anderen über den Gottesdienst erzählen, sind wir wie Bienen, die Blüten bestäuben", sagte die evangelische Pfarrerin Silke Tröbs. Foto: bjs

Burglengenfeld.Gleich mit mehreren Veranstaltungen will der Imkerverein Burglengenfeld/Maxhütte-Haidhof heuer sein 100-jähriges Jubiläum feiern (MZ berichtete). Das traditionelle Sommerfest beim Vereinsheim auf den Karlsberg am vergangenen Sonntag war hierzu die Auftaktveranstaltung.

Viele evangelische und katholische Bienenfreunde feierten vormittags bei herrlichem Sommerwetter einen gemeinsamen ökumenischen Freiluft-Gottesdienst, der von den Pfarrern Silke Tröbs und Franz Baumgartner zelebriert wurde. Der weitere Verlauf des Tages stand ganz im Zeichen des gemütlichen Beisammenseins und des Erfahrungsaustausches unter den Imkern. Michael Schöberl, der Vorsitzende des Vereins, hatte aus einem Bienenkasten eine Wabe entnommen und sie am sommerlich geschmückten Altar platziert. Umgeben von summenden und sehr nützlichen kleinen Tierchen zelebrierten die Geistlichen den Gottesdienst, bei dem viele Gemeinsamkeiten zwischen Mensch und Biene offenbart wurden.

Konfirmanden der evangelisch-lutherischen Gemeinde halfen dabei mit. Auch eine Biene könne nicht alleine leben. „Auch wir Menschen brauchen ein Zuhause und Freunde. Wir brauchen Menschen, mit denen wir beten können," sagte Pfarrerin Silke Tröbs. Alleine glauben, sei schwer. So, wie die Bienen als Volk in einer Gemeinschaft lebten, brauche auch der Mensch die Gemeinschaft. Deshalb solle er andere Menschen nicht ausschließen. „Wenn wir hinterher anderen über diesen Gottesdienst erzählen, sind wir wie Bienen, die Blüten bestäuben", sagte Pfarrerin Tröbs. Für die musikalische Umrahmung sorgte der „Zweckverband Musikversorgung".

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Schweinebraten, Steaks, Bratwürste, Gyros aus der Pfanne, Kaffee und Kuchen und gekühlte Getränke waren Anlass genug, lange in der wunderbaren Naturoase auf dem Karlsberg zu verweilen. (bjs)

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