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Bildung

Der Bauernhof als „magischer“ Ort

Am 24. Juni startet das Projekt „Sommer.Erlebnis.Bauernhof“. Schüler sollen dabei die Landwirtschaft aktiv kennenlernen.

Das Ehepaar Johann und Christa Fritsch sowie deren Enkel Carolin, Ina und Johannes freuen sich auf Schüler, die im Rahmen des Projekts „Sommer.Erlebnis.Bauernhof“ kommen. Foto: Christina Kiener
Das Ehepaar Johann und Christa Fritsch sowie deren Enkel Carolin, Ina und Johannes freuen sich auf Schüler, die im Rahmen des Projekts „Sommer.Erlebnis.Bauernhof“ kommen. Foto: Christina Kiener

Schwarzach.Die Projektwochen „Sommer.Erlebnis.Bauernhof“ vom 24. Juni bis 26. Juli stehen vor der (Hof-) Tür. Nicht nur dabei sein, sondern aktives Erleben mit allen Sinnen. So charakterisiert sich das Programm Erlebnis Bauernhof. Schulkinder können bei den Projektwochen hören, sehen und fühlen, was auf einem Bauernhof passiert und tauchen ein in das Leben eines Landwirtes.

Viele Schulkinder, die zu Familie Fritsch bei Schwarzach-Weiding auf den Hof kommen, hatten vorher noch kaum Kontakt zur Landwirtschaft. Dabei ist es doch gerade dieser Kontakt, der den Verbrauchern der Zukunft den Ursprung vieler Lebensmittel hautnah und wahrheitsgetreu vermitteln kann.

Ziel des Programms ist es, ein realistisches Bild der Landwirtschaft, abseits von Eindrücken und Schlagzeilen aus Medien, zu zeichnen, betont Georg Mayer, Behördenleiter und Bereichsleiter Landwirtschaft des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Schwandorf. Daher können Grundschulen von der zweiten bis zur vierten Klasse, Förderschulen und Deutschklassen über das Jahr hinweg, auch bei den Projektwochen, kostenlos am Programm Erlebnis Bauernhof teilnehmen. Die Schulen kommen dabei lediglich für die Fahrt zum Bauernhof auf.

Das Programm im Umfang von drei bis vier Unterrichtsstunden gestaltet sich nicht als Betriebsbesichtigung, sondern als aktives Lernprogramm für die Schüler, erläutert Mayer. Dies werde durch eine Qualifizierung zur Erlebnisbäuerin, zum Erlebnisbauer, welche das Ehepaar Fritsch im Jahr 2010 absolviert hat, garantiert. Seit Beginn des Programms haben bereits 220000 Schulkinder in Bayern die Rolle des Landwirts kennenlernen und an dem Leben auf dem Hof aktiv teilhaben können.

Auf dem Fritschhof lernen die Kinder die „Verwandlungskünstlerin von Gras/Heu zu Milch“ und auch andere Tiere für das erlebnisorientierte Angebot kennen. Neben den fast „magischen“ Vorgängen am Fritschhof können die Schüler am Peter-Anderl-Hof in Pfreimd mit all ihren Sinnen den Lebensraum Streuobstwiese entdecken und bei einer Bauernhofrally zu den Tieren am Hof Kontakt aufnehmen.

Dass ein Erlebnisbauernhof begeistert, beschreibt Christa Fritsch: „Die Kinder kommen zum Teil auch außerhalb des Schultags am Bauernhof zu uns, um die Kälber zu streicheln.“ Das Programm dient also auch als Trittbrett für einen nachhaltigen Erzeuger-Verbraucher-Dialog und ist durch ein breites Angebot, welches beispielsweise auch Kindergeburtstage am Bauernhof nicht ausschließt, präsent. Weitere Informationen dazu gibt es auf www.erlebnis-bauernhof-bayern.de.

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