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Kommunales

Grünes Licht für den Kindergartenanbau

Der Förderbescheid ist da: Nun kann mit dem Erweiterungsbau für den Kindergarten Dieterskirchen begonnen werden.
Von Ralf Gohlke

Die Flächen vor dem bestehenden Kindergarten sind bereits für den Neubau vorbereitet. Die alte Fahrradhalle wurde schon abgebrochen. Foto: Ralf Gohlke
Die Flächen vor dem bestehenden Kindergarten sind bereits für den Neubau vorbereitet. Die alte Fahrradhalle wurde schon abgebrochen. Foto: Ralf Gohlke

Dieterskirchen.Nach der jüngsten Sitzung des Gemeinderates dürften sich die Sorgenfalten bezüglich der Finanzierung des Kindergartenanbaues bei einigen Mitgliedern des Gremiums etwas geglättet haben. Bürgermeister Hans Graßl teilte im informellen Teil mit, dass der Förderbescheid der Regierung der Oberpfalz bei der Gemeinde eingegangen sei. Aus dem Ansatz von Gesamtkosten in Höhe von 1 478 000 Euro errechnete die Regierung 1 255 000 Euro als zuweisungsfähige Kosten und erkannte diese an.

Als Folge davon wurden 690 000 Euro (rund 55 Prozent) aus dem Bayerischen Finanzausgleichsgesetz in Aussicht gestellt. Hinzu kommt eine Förderung nach dem Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ in Höhe von circa 439 000 Euro. Laut Graßl beträgt somit die Höhe der Zuwendungen knapp 1,13 Millionen Euro. Damit bliebe ein Betrag von 350 000 Euro, den die Gemeinde zu tragen habe. Erfreulich sei, dass mit dem Förderbescheid auch der vorzeitige Baubeginn bewilligt wurde.

Nachdem die Erschließung fertiggestellt wurde, steigt die Nachfrage im Baugebiet Horneck-Feld II. Foto: Ralf Gohlke
Nachdem die Erschließung fertiggestellt wurde, steigt die Nachfrage im Baugebiet Horneck-Feld II. Foto: Ralf Gohlke

Eher eine Formsache war die Beschlussfassung zur Beschaffung sogenannter Systemtrenner für die drei Feuerwehren. Sie sollen bei einem möglichen Schadensfall dafür Sorge tragen, dass kein Löschwasser ins Trinkwassernetz zurückgesaugt wird. Die Gemeinde werde sich der geplanten Sammelbestellung anschließen. Die überplanmäßigen Kosten von geschätzten 3300 Euro wurden genehmigt, ebenfalls wie der Ankauf eines dafür notwendigen Prüfkoffers.

Nach erfolgter Erschließung des Baugebietes „Horneckfeld, BA II“ steigt dort offensichtlich die Nachfrage. Um Notarverträge schneller abschließen zu können, bevollmächtigte der Gemeinderat Bürgermeister Hans Graßl, die Verträge auf der Basis festgelegter Grundstückspreise und Erschließungsbeiträge ohne vorherigen Gemeinderatsbeschluss unterzeichnen zu können.

„Horneckfeld II“

  • Grundstückskaufpreis:

    Die Flächen werden zu einem Quadratmeterpreis von 34,69 Euro veräußert.

  • Erschließungsbeitrag:

    Die Straßenerschließung schlägt für den Käufer mit 16,65 Euro pro Quadratmeter zu Buche.

  • Herstellungsbeiträge:

    Für Wasser und Abwasser gelten die Beträge in den jeweils gültigen Satzungen der Versorger.

Grundsätzlich positiv aufgenommen wurde ein Angebot zum Ankauf eines Defibrillators, nachdem im Gemeindebereich keiner vorhanden ist. Als Standort wären die Arztpraxis im Rathaus oder das Feuerwehrhaus möglich. Die Kosten lägen laut Graßl im Bereich zwischen 1225 Euro und 1425 Euro. Der Bürgermeister könnte sich eine Finanzierung auch durch einen örtlichen Sponsor vorstellen.

Geprüft werden solle eine Anfrage von Gemeinderat Thomas Köppl. Sie betraf die Möglichkeit, mittels Beschilderung auf den schlechten Zustand der GVS Tradhof – Bach hinzuweisen und gegebenenfalls eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 km/h zu erlassen. Moped- und Motorradfahrer seien dort besonders gefährdet.

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