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Kommunalpolitik

Lego-Steine sollen Spielplatz stützen

Das Terrain für den Spielplatz in Prackendorf (Dieterskirchen) ist abschüssig. Steine aus Beton sollen helfen.
Von Ralf Gohlke

Mit „Lego-Steinen“ aus Beton wird für den Prackendorfer Spielplatz eine Stützmauer errichtet. Foto: Ralf Gohlke
Mit „Lego-Steinen“ aus Beton wird für den Prackendorfer Spielplatz eine Stützmauer errichtet. Foto: Ralf Gohlke

Dieterskirchen.Lego-Steine sind nicht nur bei Kindern sehr beliebt, auch mancher Erwachsene hat seinen Spaß daran, damit etwas zu entwickeln und zu gestalten. Jetzt bringt die Gemeinde Kinder und Eltern in einem anderen Zusammenhang mit Lego-Steinen in Verbindung, obwohl auch das etwas mit „Spielen“ zu tun hat.

Das Terrain für den im Gemeindeteil Prackendorf vorgesehenen Spielplatz ist sehr abschüssig. Um überhaupt eine ebene Fläche herstellen zu können, ist eine Stützmauer nötig. In Absprache mit den Eltern wird diese mit Lego-Steinen errichtet, natürlich nicht aus Plastik, sondern aus massivem Beton.

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates wurde der Auftrag zur Lieferung von 38 solcher Steine mit und 30 Steinen ohne Noppen an die Firma Beton Ederer aus Waldmünchen vergeben. Sie war mit einem Bruttopreis von 8593 Euro günstigster Bieter. Bürgermeister Hans Graßl informierte den Gemeinderat darüber, dass die Eltern den Aufbau des Spielplatzes in Eigenregie übernehmen werden.

Für etwas Diskussionsstoff sorgte ein Antrag der Feuerwehr Dieterskirchen, auch die Jugendwarte mit einem jährlichen Anerkennungsbetrag zu entschädigen. Der Verwaltungsvorschlag lautete auf 100 Euro für den Jugendwart und 50 Euro für die Stellvertreter. Voraussetzung sei ein jährlicher Tätigkeitsbericht. Gemeinderat Erhard Fischer hegte Bedenken, dass die Entschädigungen für die stellvertretenden Kommandanten dadurch abgewertet würden. Der Rat stimmte dem Antrag grundsätzlich zu. Näheres soll bei einer Kommandanten-Dienstversammlung erörtert werden.

Punkt „Allgemeines“

  • Maibaum:

    Die Feuerwehr verzichtet wegen der Baustelle bei der Schule heuer auf die Errichtung eines Maibaumes.

  • Einweihung:

    Weil kein Malerbetrieb ein Angebot für den Innenanstrich abgegeben hat, muss die Einweihungsfeier für das Rathaus verschoben werden.

  • ILEK:

    Derzeit stehen keine konkreten Projekte der Gemeinde an.

Positiv entschieden die Räte auch über den Antrag zur Einrichtung eines Internetanschlusses für das Gerätehaus. „Es ist aus datenschutzrechtlicher Sicht durchaus bedenklich, wenn die Kommandanten Einsatzberichte von zu Hause aus verfassen“, begründete Bürgermeister Graßl seine Unterstützung für den Antrag. Zudem könnten Fehlalarmierungen bei der integrierten Leitstelle durch die Namensgleichheit von Dietersdorf/Oberviechtach, Dietersdorf/Schönsee und Dieterskirchen dadurch vermieden werden, dass der Stand der Einsatzbereitschaft per Fax dorthin übermittelt werde. Die jährlichen Kosten würden rund 450 Euro betragen. Eher Formsache sind Stellungnahmen zu Vorhaben von Nachbargemeinden, etwa die Flurneuordnung im Ortsteil Denglarn des Marktes Schwarzhofen.

VG-Geschäftsleiter Jürgen Steinbauer erläuterte, dass in dem Fall zwei Flächen über die Gemeindegrenze hinaus betroffen seien, was eine Besonderheit sei. Grundsätzliche Einwände gegen das Vorhaben ergaben sich daraus nicht. Ohne Gegenstimmen wurden der Bericht des Rechnungsprüfungsausschusses und die Änderungen der Satzung für Erschließungsbeiträge zur Kenntnis genommen.

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