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Dieterskirchen

Neue Mitglieder dringend gesucht

Zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Krankenpflegevereins (KPV) Dieterskirchen hieß der erste Vorsitzende, Pfarrer Markus Urban, im Pfarrheim Dieterskirchen Mitglieder willkommen.
Adolf Mandl

Albert Krieger und Pfarrer Markus Urban  Foto: Adolf Mandl
Albert Krieger und Pfarrer Markus Urban Foto: Adolf Mandl

Dieterskirchen.Sein besonderer Gruß galt dem Geschäftsführer der Caritas-Sozialstation Neunburg, Albert Krieger. Mit einem geistlichen Wort und Gebet begann Pfarrer Urban die Versammlung. Danach gab es Informationen von Angelika Brunner, Pflegeschwester der Sozialstation Neunburg: Im Bereich Dieterskirchen wurden 2018 acht Patienten versorgt und zahlreiche Hausbesuche gemacht. Die Schwestern der Station legten im Jahr 20 5000 Kilometer zurück.

Die Caritas-Sozialstationen sind alle selbständig, für Neunburg steht Albert Krieger als Geschäftsführer bereit. Man sei „aus den stürmischen Gewässern“ der Umorganisation in ruhigere gekommen, sagte er. Weiteres Pflegepersonal werde dringend gesucht.

Kassenverwalterin Angelika Brunner sagte, man müsse 75 Prozent der Einnahmen an die Caritas-Sozialstation abführen, verfüge aber noch über ein passables Guthaben. Sie sowie Pfarrer Urban und der zweite Vorsitzende Michael Vetter betonten die Notwendigkeit, neue Mitglieder zu werben, vor allem jüngere, die die Bedeutung und Vorteile der Vereine nicht richtig abschätzen könnten. Man zähle derzeit über hundert Mitgliedschaften mit ca. 80 Personen.

Die Kassenprüfer Gabi Fuchs und Alois Fischer bescheinigten Brunner eine sehr ordentliche Kassenführung. Sie wurde einstimmig entlastet. Krieger informierte über die Arbeit der Sozialstation und lobte die gute Arbeit der Schwestern. Ihre Arbeitszeit sei aber knapp „durchkalkuliert“. Die Pflegekassen machten, auch nach dem Pflegereformgesetz, enge Vorgaben nach dem Motto: „Zeit ist Geld“. Die Pflege auf dem Land sei wegen der Entfernungen schwieriger als in Städten. Man beschäftigt derzeit zwei Azubis und hoffte, dass sie der Station 2020 erhalten bleiben. Krieger beantwortete Fragen der Mitglieder, die sich „mehr Menschlichkeit“ wünschten. (gma)

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