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Konzert

Dreikönigssingen für die Sanierung

Der Förderverein zur Sanierung der Filialkirche Kronstetten veranstaltete zum vierten Mal ein Dreikönigssingen.
Von Ingrid Hirsch

Die Sternsinger zogen in die Kronstettener Kirche ein und eröffneten das Dreikönigskonzert. Foto xih
Die Sternsinger zogen in die Kronstettener Kirche ein und eröffneten das Dreikönigskonzert. Foto xih

Schwandorf.Der Förderverein zur Sanierung der Filialkirche St. Johannes der Täufer in Kronstetten veranstaltete am Sonntag zum vierten Mal ein Dreikönigssingen, an dem die Bläsergruppe „4er Blech“ aus Wackersdorf, der „Murachtaler Dreigesang“, die Familie Kohlmeier aus Niedergebraching und das „Wackersdorfer Saitenspiel“ mitwirkten. Die Leitung übernahm Luise Deiminger.

Mit dem Jubiloso der Bläser zogen die Heiligen Drei Könige (Ministranten der Pfarrei Wackersdorf) in die Kirche ein. Sie begrüßten die Zuhörer mit dem Spruch „Der Herr segne dieses Haus und alle, die da gehen ein und aus“.

Im Namen des Fördervereins hieß der stellvertretende Vorsitzende, Josef Hauser, die Besucher in der voll besetzten Kirche willkommen und bedankte sich bei den Musikern für die Gestaltung und bei den Sternsingern für die Mitwirkung am Konzert. „Wir wollen das Dreikönigssingen zu einer festen Einrichtung werden lassen“, sagte Hauser. Er bat die Zuhörer um eine Spende für die Innenrenovierung der Kirche.

Der Förderverein

  • Verein:

    Der Förderverein zur Renovierung der Filialkirche Kronstetten hat 75 Mitglieder. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, sich an der Generalsanierung mit einem Betrag von 100 000 Euro zu beteiligen.

  • Spendenstand:

    Rund ein Fünftel hat der Verein inzwischen beisammen. Experten schätzen die Gesamtkosten auf 800 000 Euro. Bei den zurückliegenden Dreikönigskonzerten gingen jeweils rund 600 Euro ein. Die Mitwirkenden verzichten auf eine Gage.

  • Tafel:

    Der Förderverein ließ unter der Regie von Josef Hauser eine Informationstafel erstellen, die an die Geschichte der Kirche erinnert, die erstmals im Jahre 1250 Erwähnung findet. Politisch gehört Kronstetten zu Schwandorf, kirchlich zu Wackersdorf.

Der „Murachtaler Dreigesang“ ließ das Lied „Advent ist ein Leuchten, ein Licht in der Nacht“ von Lorenz Maierhofer erklingen und stimmte in das französische Weihnachtslied ein: „Engel auf den Feldern singen, stimmen an ein himmlisch Lied. Und im Widerhall erklingen auch die Berge jauchzend mit.“ Schließlich pilgerte das Trio musikalisch nach Altötting zur „Schwarzen Madonna“ und sang: „Einen Ort weiß ich auf Erden, dorthin pilgert jeder gern: Da erwartet, reich an Güte, uns die Mutter unseres Herrn.“

Stubenmusik und weihnachtliche Geschichte

„Sapra, was ist das für ein Lärm?“ wunderte sich Familie Kohlmeier und sah „den ganzen Himmel brennen“. Und sie würdigte das Kind in der Krippe: „Oh Jesus schlaf süß, deine Äugelein schließ und deine Ruhe genieß.“

Weihnachtliche Stubenmusik mit Harfe und Zither brachte das „Wackersdorfer Saitenspiel“ zu Gehör, zu dem Luise Deiminger gehört. Sie erzählte die Geschichte von der „Flugreise nach Betlehem“: Zwei kleine Sterne wollten Betlehem sehen. Weil sie noch zu klein waren, durften sie am Schweif des Kometen leuchten. Deiminger fragte sich, wie die Drei Könige wohl heute anreisen würden. Zu Fuß sicher nicht. Eher im Jet und auf rotem Teppich. Als Geschenke hätten sie vielleicht Wertpapiere dabei und Insektenspray für den Stall. Weihrauch dürfte man wegen Rauchverbot nicht mehr benutzen.

Die Moderatorin verabschiedete sich mit einer Empfehlung: „Vergesse das Lachen nicht, auch wenn du mal ganz unten bist.“ Der Vorsitzende Georg Hottner bedankte sich bei Luise Deiminger mit einem Geschenk. Zum Abschluss stimmten die Kirchenbesucher mit in den „Andachtsjodler“ ein.

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