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Einsatz

Störfallübung erfolgreich gemeistert

Zahlreiche Rettungskräfte aus Fensterbach und Umgebung probten bei der Firma Tyczka Energy GmbH in Freihöls den Ernstfall.

Während der Übung waren zahlreiche Verletzte zu versorgen. Foto: Schlosser
Während der Übung waren zahlreiche Verletzte zu versorgen. Foto: Schlosser

Fensterbach.Was passiert, wenn was passiert? Die Feuerwehren der Gemeinde Fensterbach sowie weiterer umliegender Gemeinden haben kürzlich den Ernstfall bei der Firma Tyczka Energy GmbH in Freihöls geübt. Um 15.04 Uhr wurde bei der zuständigen Rettungsleitstelle in Amberg ein Melderauflauf (Gaswarner) registriert. Daraufhin wurden die Feuerwehren aus der Gemeinde alarmiert. Nach ihrem Eintreffen stellten sie die Kollision eines Tankkesselwagens mit einem Linienbus fest.

Der vollbesetzte Bus wollte gerade die Schienen überqueren, als der Kesselwagen aus dem Werkstor fuhr. Aufgrund der Kollision kam es am Kesselwagen zu einem Gasaustritt. In dem Bus wurden zahlreiche Personen verletzt. Anhand der Lage wurde durch die Einsatzkräfte eine Alarmstufenerhöhung angefordert. Entsprechend der Störfallverordnung wurden der Störfallalarm ausgelöst und eine örtliche Einsatzleitung eingerichtet. An der Übung beteiligten sich auch die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung der Feuerwehr und die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung des Rettungsdienstes.

Hintergrund

  • Artikel 3a des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes (BayKSG)

    in Verbindung mit der Störfall-Verordnung enthält Vorschriften zur Verhinderung von Störfällen und zur Begrenzung ihrer Auswirkungen auf Menschen, Umwelt und Sachgüter.

  • Die Vorschriften gelten

    für bestimmte Betriebsbereiche, wenn die dort vorhandenen gefährlichen Stoffe in der Verordnung festgelegte Mengenschwellen erreichen oder überschreiten. Je nach Art und Menge der Stoffe ergeben sich sogenannte Grundpflichten für den Betreiber, etwa die Erstellung eines Konzepts zur Verhinderung von Störfällen.

Während der Übung wurden weitere unterschiedliche Szenarien eingespielt, um die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen und Einrichtungen zu erproben. Einsatzleiter war Stadtbrandinspektor Helmut Mösbauer, der zum Ende der Übung zufrieden war. Da es sich bei dem Übungsobjekt um einen sogenannten „Störfallbetrieb“ nach dem Bayerischen Katastrophenschutzgesetz in Verbindung mit der Störfallverordnung handelt, beobachteten von Seiten des Landratsamtes Thomas Holzwarth und Verena Schwarz vom Sachgebiet Brand und Katastrophenschutz die Übung. Holzwarth sowie auch Kreisbrandrat Robert Heinfling zeigten sich zufrieden.

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