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Energiewende

Es ist keine Gefahr in Verzug

Der Schwandorfer BN-Kreisvorsitzende Klaus Pöhler informierte darüber, dass es keine Schwarzstörche in Penting gebe.

BN-Kreisvorsitzender Klaus Pöhler weiß: Die Rotoren der Windkraftwerke stellen keine Gefahr für Schwarzstörche dar.
BN-Kreisvorsitzender Klaus Pöhler weiß: Die Rotoren der Windkraftwerke stellen keine Gefahr für Schwarzstörche dar.Foto: MZ-Archiv

Neunburg.Nach Meinung des Bund Naturschutz gibt es keine Schwarzstörche in Penting und Umgebung. Darüber informierte der Kreisvorsitzende Klaus Pöhler im Gespräch mit der MZ. Die nächste Population befindet sich in der Bodenwöhrer Senke.

Außerdem, so Pöhler weiter, hätte die Kreisgruppe Schwandorf in Zusammenarbeit mit der BN-Gruppe in Bad Kissingen erfahren, dass die Windräder weder für Schwarzstörche noch für Uhus eine Gefahr darstellten. Die Gruppe in Unterfranken betreut Gebiete in der Rhön, wo Windkraft ebenfalls ein Thema sei. Der Grund dafür, dass die beiden Vogelarten nicht von den Rotorblättern bedroht seien, sei darauf zurückzuführen, dass beide Bodenjäger sind. Den bis zu 300 Stundenkilometer schnellen Rotoren kämen diese Vögel bei der Jagd gar nicht ins Gehege, so Pöhler. Anders sehe dies jedoch für den Milan aus. Für diese Art bestehe eine reale Gefährdung.

Wie unterschiedlich doch die Wahrnehmung der Menschen sein kann, dafür ist der BN-Kreisvorsitzende ein Beispiel. Er werde von seinem Haus aus die Pentinger Windkraftanlage ständig im Blick haben, „und ich freue mich drauf“, sagt Pöhler. Denn dies sei ein Zeichen dafür, dass bei der Energiewende etwas vorangehe, sagte er mit Blick auf die Windkraftanlagen in seinem Wohnort Penting und in Gleiritsch. (ro)

Kommentar

Im Fegefeuer der Eitelkeiten

Wer die Diskussion um die Energiewende in jüngster Zeit verfolgt hat, fühlt sich aller Absurdität des Vergleichs zum Trotz an die Zeiten der WAA selig...

Der grobe Bauzeitenplan

  • Dezember/Januar:

    Rodung entlang des Zufahrtsweges zum Windenergieanlagenstandort

  • Februar:

    Start der Erschließungsarbeiten, die bis spätestens Anfang April abgeschlossen sein müssen.

  • März:

    Parallel dazu werden die Kranstell- und Montageflächen sowie die Fundamentgrube hergestellt.

  • ab April:

    Nach Aushärtung des Fundaments erfolgt der Turmaufbau.

  • Oktober/November:

    Montage der gesamten Technik einschließlich der Gondel und der Flügel.

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