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Interview

Spiele gehen 2016 in die nächste Runde

Burkhard Graf Beissel von Gymnich veranstaltet die Bayerischen Meisterschaften in den Highland Games.
Von Christina Röttenbacher

Burkhard Graf Beissel von Gymnich hat gut lachen: Die Highland Games kommen bei den Zuschauern an.
Burkhard Graf Beissel von Gymnich hat gut lachen: Die Highland Games kommen bei den Zuschauern an. Foto: Röttenbacher

Guteneck.Sie sprechen heute von mehreren tausend Besuchern, die zu den Games gekommen sind. Fühlen sie sich in ihrem Schritt, die Spiele auf ihrem Gut auszutragen, bestätigt?

Die heutigen Besucherzahlen, die wesentlich höher sind als noch vor zwei Jahren zur ersten Bayerischen Meisterschaft bestätigen, dass es die richtige Entscheidung war, die Highland Games hier zu etablieren und die öffentliche Aufmerksamkeit auf unseren Raum zu richten. Inzwischen wissen die Leute auch, dass hier auf Guteneck Veranstaltungen auf einem guten, gepflegten Niveau angeboten werden.

Die ersten Bayerischen Meisterschaften waren vor zwei Jahren. Soll der Zweijahresrhythmus beibehalten werden?

Nein, das war nur eine Ausnahme, weil es sich organisatorisch nicht anders einrichten ließ. Wir wollen die bayerischen Meisterschaften jetzt jedes Jahr abhalten, denn es ist eine ausgezeichnete Resonanz erkennbar. Außerdem ist ein jährlicher Wettkampf sinnvoll, um den Reiz der schottischen Spiele aufrecht zu erhalten.

Sind die Highland Games nun auf Gaudi ausgerichtet oder steckt doch ein gewisser sportlicher Anspruch hinter dem Wettkampf?

Viele sind der Meinung, es handle sich um einen reinen Kraftsport. Das stimmt nicht. Darum sind ja auch immer Damenmannschaften vertreten. Die besten und erfolgreichsten Sportler sind die mit der besten Teamfähigkeit. Man darf sich von den Sportgeräten, Hufeisen oder Strohsack, nicht täuschen lassen. Der Titel des Wettkampfes – offizielle Bayerische Meisterschaft in den Highland Games – nach den strengen Regularien des Deutschen Highland Games Verbandes erhebt einen hohen Anspruch an die sportliche Durchführung. Für die Clans, die Sportler, ist das mehr als Gaudi und Spaß.

In diesem Jahr sind acht Mannschaften zu je fünf Teilnehmern angetreten. Haben sie organisatorisch noch Luft nach oben, oder ist bereits die Grenze erreicht?

Die Mannschaften dieses Jahr kommen aus Schwandorf, München, Amberg und Parkstein. Bis zu 20 Mannschaften könnten wir gut unterbringen, das würde den sportlichen Wettkampf zudem noch mehr bereichern. Wir arbeiten daran, unsere Attraktivität zu steigern und noch mehr Mannschaften zu den Meisterschaften zu holen. Die Besucherzahl hat sich gegenüber der ersten Meisterschaft vor zwei Jahren nahezu verdoppelt – ein toller Erfolg. Ich würde mich freuen, wenn sich auch Teams aus Vereinen oder Betrieben beteiligen würden.

Eine letzte Frage. Der schottische Abend ist ja ein besonderes Highlight und bereits zu einer festen Institution geworden. War der Zuspruch wieder zufriedenstellend?

Der Abend war wieder over-getoppt, eine Riesensache für Leib und Seele. Man hat gemerkt wie sich die Dudelsackmusiker und Gäste gegenseitig stimmungsmäßig hochgeschaukelt haben. Daraus ist eine unglaublich engagierte Musik entstanden. Und von der Whisky-Verkostung war nur Lob von den gut 600 Gästen zu hören.

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