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Musik

Konzert zum Ende des Jubiläumsjahres

In der Stadtpfarrkirche Nittenau berührte das Ensemble „Sine Nomine“ die Besucher.
Von Theresia Luft

„Sine Nomine“ sang in der Pfarrkirche in Nittenau.  Foto: Theresia Luft
„Sine Nomine“ sang in der Pfarrkirche in Nittenau. Foto: Theresia Luft

Nittenau.Ein ergreifendes Konzert gab es zum Abschluss des 125-jährigen Kolpingjubiläums und zum Kirchenpatrozinium „Maria Geburt“ in der Stadtpfarrkirche Nittenau. Das Männerensemble „Sine Nomine“, das es seit knapp fünf Jahren gibt, brachte Marienlieder und geistliches Liedgut zu Gehör.

Das Repertoire reichte von „Es blühen drei Rosen auf einem Zweig“, Ubi Caritas, Lobe meine Seele, das Ave Maria von J.G. Rheinberger, über „Hebe deine Augen auf“ von Mendelsson-Bartholdy, zu „So nimm den meine Hände“, und das „Ave Maria“ von Anton Bruckner bis hin zum irischen Segenswunsch „May the road rise to meet you“ mit dem „Sine Nomine“ ihr Programm beendeten. Dazwischen sprach Pfarrer Adolf Schöls geistliche Worte und stellt dabei die Mutter Gottes in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Als Zugabe verabschiedeten sich die vier ehemaligen Domspatzen mit den Klängen von Schubert mit „Heilig, heilig, heilig, heilig ist der Herr“. Pfarrer Schöls dankte den Sängern für einen „würdevollen und ergreifender Abschluss des Kolpingjubiläums und des Patroziniums“.

Das Konzert

  • Werke:

    Es wurden Werke von Hugo Rahner, Ola Gjeilo, Carl Thiel, J. G. Rheinberger, Thomas Tallis, F. Mendelsson-Bartholdy, A. E. Grell, R. Palme, Anton Bruckner und Davie Hamilton gesungen.

  • Interpreten:

    Es sangen Florian Weindler, Franz Xaver Weindler, Alexander Lottner und Bernd Gaisa. Das gleiche Marienkonzert findet am 20. Oktober in der Kreuzbergkirche in Schwandorf statt. (llt)

Kaplan Florian Weindler und sein Bruder Franz Xaver sind gebürtige Nittenauer und seit sie denken können auch bei der Kolpingsfamilie Nittenau Mitglied. Ihren Vater, Werner Weindler, der Vorsitzender Kolpingsfamilie Nittenau ist, prägte mit den Gedanken von Adolf Kolping die Brüder. Darum war es für die beiden eine besondere Ehre, in der Stadtpfarrkirche mit dem Ensemble „Sine Nomine“ auftreten zu dürfen. Für das Ensemble war es eine Premiere, sie sangen erstmals in der Pfarrkirche Nittenau. „Wenn zwei Nittenauer beim Ensemble sind, ist es schon etwas Besonderes, in ihrer Heimat aufzutreten“, sagte Alexander Lotter. Wie Florian Weindler erzählt, der Kaplan in Amberg ist, sang Sine Nomine bei seinem Heimatempfang nach der Priesterweihe für ihn in Nittenau. Für ihn sei es jetzt eine gute Chance bei dem Ensemble, mitzusingen, da Amberg ja nicht so weit weg ist und meistens in Wackersdorf geprobt werde. „Es ist von meinen Bruder und mir ein außergewöhnliches Geschenk an die Kolpingsfamilie, mit der wir uns verbunden fühlen“, sagte Florian Weindler, der die Idee das Kolpingjubiläum mit dem Pfarrfest gemeinsam zu feiern sehr gut fand und gern bei den Feierlichkeiten mit dabei war.

In Nittenau trat „Sine Nomine“ als Quartett auf. Für die gesangliche Leistung der vier jungen Männer gab es einen beeindruckenden Applaus am Ende des Konzerts.

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