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Maxhütte-Haidhof
Freitag, 21. September 2018 25° 3

Infrastruktur

Breitband-Vertrag ist unterzeichnet

Bis März 2017 sollen rund 2700 weitere Haushalte in Ortsteilen und Kernstadt von Maxhütte-Haidhof schneller surfen können.
Von Norbert Wanner

Der Vertrag über das schnelle Internet ist unterzeichnet; von links: Karl Manstorfer, Christoph Bernik, Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank und Christoph Stangl, Projektverantwortlicher im Rathaus.
Der Vertrag über das schnelle Internet ist unterzeichnet; von links: Karl Manstorfer, Christoph Bernik, Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank und Christoph Stangl, Projektverantwortlicher im Rathaus. Foto: bxh

MAXHÜTTE-HAIDHOF.Christoph Stangl kann aufatmen. Er ist im Rathaus für den DSL-Ausbau zuständig und kann lang von der Verwunderung Betroffener darüber erzählen, dass zwar in Meßnerskreith schnelles Internet verfügbar ist, in Winkerling aber nicht. Mit dem 9. März ist absehbar, dass sich das ändert – denn auch für Roding, Winkerling, Deglhof, die gesamte Kernstadt Maxhütte und Koppenlohe, Verau, Haidhof sowie Rappenbügl, soll es nun bald vorangehen.

Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank und Christoph Bernik, Verantwortlicher der Telekom für den Breitbandausbau in der Region, unterzeichneten am Mittwoch den Vertrag, der die Voraussetzung dafür schafft. Nach dem ersten großen Ausbau, der 2012 seinen Abschluss fand, erhalten jetzt rund 2700 weitere Haushalte im Stadtgebiet Breitbandanschlüsse mit Geschwindigkeiten bis zu 50 Megabit pro Sekunde. Entsprechend gut war die Laune aller Beteiligter an dem Projekt.

Der Dank der Bürgermeisterin stand dem in nicht nach. Sie betonte, wie fachkundig Stangl das Thema im Rathaus voranbringt: „Da ist nicht jede Stadt so gut aufgestellt wie wir“, freute sie sich darüber, mit der Telekom einen kompetenten Partner für den weiteren Ausbau zu haben und hob auch die Arbeit von Karl Manstorfer von der Firma IK-T hervor, in dessen Händen die Planung lag. Das Ganze hat natürlich seinen Preis: 107 718 Euro, rund zehn Prozent der Gesamtinvestitionssumme, muss die Stadt aus eigenen Mitteln beisteuern. 80 Prozent davon sind die Förderung der Staatsregierung abgedeckt. Was die Bürger am meisten interessieren dürfte, ist die Frage: „Wie geht es weiter“, die auch Dr. Plank an Bernik stellte. Die Antwort folgt auf dem Punkt: In den nächsten fünf Monaten erfolgt die Feinplanung durch die Telekom, im September beginnen die Tiefbauarbeiten zur Kabelverlegung. Anfang März 2017 – also nach einem Jahr – sollen dann alle vom Ausbau erschlossenenHaushalte bereits über schnelles Internet verfügen. (bxh)

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