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Rettungskräfte

Feueralarm in Mehrfamilienhaus

Vermutlich ein Defekt an der Heizungsanlage rief in Leonberg ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst auf den Plan.
Von André Baumgarten

  • Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte in Leonberg an. Foto: Baumgarten
  • Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte in Leonberg an. Foto: Baumgarten
  • Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte in Leonberg an. Foto: Baumgarten
  • Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte in Leonberg an. Foto: Baumgarten
  • Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte in Leonberg an. Foto: Baumgarten
  • Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte in Leonberg an. Foto: Baumgarten
  • Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte in Leonberg an. Foto: Baumgarten

Maxhütte-Haidhof. Ein Großaufgebot von Feuerwehren und Rettungsdienst ist am Sonntagabend in Leonberg angerückt: Zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus waren die Retter mit dem Stichwort „Brand Wohnhaus/Person in Gefahr“ zum Schloßplatz im Maxhütter Ortsteil Leonberg alarmiert worden. Löschen mussten sie letztlich nicht – vermutlich hatte ein Defekt an der Heizungsanlage oder im Kamin des Sieben-Parteienhauses nur das Treppenhaus verraucht. Verletzt wurde niemand.

Alle fünf Feuerwehren der Stadt sowie die Aktiven aus Burglengenfeld riss der Alarm gegen 23 Uhr zumeist aus ihren Betten. Wie der Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Leonberg, Stefan Breitfelder, unserem Medienhaus vor Ort sagte, war beim Eintreffen eine leichte Rauchentwicklung festzustellen. Offenes Feuer gab es jedoch keins. Insgesamt drei Teams drangen unter Atemschutz ins Gebäude vor; ein viertes wartete auf Bereitschaft vor dem Haus. Alle Bewohner hatten sich da bereits selbst in Sicherheit gebracht.

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte in Leonberg an.
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte in Leonberg an. Foto: Baumgarten

Bei der aufwendigen Absuche des sanierten Mehrfamilienhauses durch die Feuerwehren kam auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Einen Brandherd oder die Ursache für die Rauchentwicklung aber konnten die Ehrenamtlichen nicht finden. Insgesamt waren laut den Angaben des Einsatzleiters rund 80 Aktive der Feuerwehren aus Leonberg, Maxhütte-Winkerling, Meßnerskreith, Ponholz und Pirkensee sowie aus der Nachbarstadt Burglengenfeld angerückt. Kreisbrandmeister Markus Dechant war ebenfalls vor Ort.

Auch das BRK rückte mit vier Rettungswagen, einem Notarzt, dem „Helfer vor Ort“ und einem Einsatzleiter Rettungsdienst an. Aufgrund der schnell klaren Einsatzlage rückten sie nach gut 45 Minuten mit den Feuerwehren aber bald wieder ab. Die Leonberger Aktiven übernahmen die Absicherung des Gebäudes bis zum Eintreffen des hinzugerufenen Kaminkehrers und Heizungsspezialisten.

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte in Leonberg an.
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte in Leonberg an. Foto: Baumgarten

Die Ehrenamtlichen mussten zudem die nach dem Abbau und Entleeren der Wasserleitungen stellenweise gefrorene Straße mit Streusalz antauen – es herrschten in der Nacht auf Montag rund minus zehn Grad. bis schließlich ein eigens alarmiertes Streufahrzeug des Bauhofes anrückte, um diese Gefahrenstellen zu beseitigen. Die Straße wurde während des Einsatzes für gut eineinhalb Stunden gesperrt. Schaden entstand laut ersten Angaben keiner.

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