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Reaktion

„Geld zum Investieren hinterlassen“

Altbürgermeister Detlev Richter (SPD) weist Vorwürfe des Maxhütter CSU-Vorsitzenden Josef Stadlbauer zurück.

Maxhütte-Haidhof.Gegen Vorwürfe des CSU-Vorsitzenden Josef Stadlbauer wehrt sich Altbürgermeister Detlev Richter (SPD) in einer Stellungnahme. Stadlbauer hatte bei der Jahreshauptversammlung der CSU Maxhütte-Haidhof am 1. März unter anderem gesagt, Richters Erbe seien 20 Millionen Euro Schulden, „marode Straßen und 20 Millionen Investitionsbedarf für Wasser und Kanal“ gewesen. Richter dazu: „Nach Ablauf des Haushaltsjahres 2007 betrug der Schuldenstand der Stadt Maxhütte-Haidhof nicht, wie behauptet, 20 Millionen Euro, sondern 16,5 Millionen. Dem gegenüber stehen jedoch enorme Vermögenswerte.“

Er sei 1996 angetreten, „mit dem Wunsch der Verwirklichung der damals drängendsten Themen wie Stadtentwicklung, gezielte Ortsverschönerung, Intensivierung der Jugend- und Seniorenarbeit, Kinderbetreuung, Seniorenwohnheim, Aufbau einer eigenständigen Wasserversorgung, Ausbau des Kanalnetzes (98 Prozent des weit verzweigten Stadtgebietes sind inzwischen kanalisiert, wo gibt‘s das schon?), Bau einer Stadthalle für kulturelle und sportliche Aktivitäten, Umbau der Schullandschaft... ebenso wie für ein Einkaufszentrum, sowie die Schaffung von Industrie- und Gewerbegebieten und der Realisierung neuer Baugebiete“.

Dies alles habe er umgesetzt und dabei viele dazu gebracht, daran mitzuwirken. „Ich will auch hinzufügen, dass der 2. Bürgermeister und Fraktionsvorsitzende der SPD völlig recht hat, wenn er behauptet, ich hätte meiner Nachfolgerin Geld für Investitionen hinterlassen. Gemeint ist die sogenannte allgemeine Rücklage, die sogar noch über den von ihm genannten fünf Millionen Euro lag“.

Ein wenig mehr Selbstbescheidung täte der CSU sicher gut, rät Richter, „zumal sie im Stadtrat nicht einmal eine eigene Mehrheit hat und sich seit 2008 nichts wesentlich Neues mehr getan hat. Zumindest wenn ich an die Infos des Mitteilungsblattes denke, das ja kaum noch verwertbare Informationen enthält. Ebenso fehlen öffentliche Ausschusssitzungen.“ Im Übrigen wisse die Bürgermeisterin wohl selbst, „dass sie gegenwärtig im Wesentlichen noch von meiner Arbeit lebt. Man denke nur an das Generationenhaus, für das die Stadt schon 2007 den Zuschlag erhielt und damit heute das städtische Leben nicht unwesentlich bereichert“.

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