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Fussball

Bayern-Fanclub war beim Pokalfinale

Mit 140 Fans reiste der Bayern-Fanclub nach Berlin, um die Mannschaft beim Pokalendspiel entsprechend zu unterstützen.
Von Otto Rappl

Große Vorfreude bei den Fans schon vor dem Pokalfinale Foto: Bernd Hofmann
Große Vorfreude bei den Fans schon vor dem Pokalfinale Foto: Bernd Hofmann

Nabburg.Auch der FC Bayern Fanclub unterstützte seine Mannschaft wieder beim Pokalendspiel in Berlin. Nach der eingefahrenen Meisterschaft im letzten Heimspiel gegen Frankfurt stand nun das Pokalendspiel als letzter Akt dieser Saison auf dem Programm und die Bayern wollten das Double festmachen. Mit 140 Fans reiste der Fanclub nach Berlin um die Mannschaft entsprechend zu unterstützen und setzte dazu zwei Busse ein. Die erste Reisegruppe um Präsident Bernd Hofmann, der mit seinem Team wieder alles bis ins Detail organisiert hatte, brach bereits um 4.30 Uhr in die Hauptstadt auf.

Man war von der Geschäftsführung des FC Bayern wieder gebeten worden, den FC Bayern beim Fangottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche zu vertreten. Der Fanclub übernahm diese Aufgabe bereits zum 6. Mal und beteiligte sich mit 70 Fans am Gottesdienst. Weihbischof Jörg Michael Peters als Sportbischof der Deutschen Bischofskonferenz und Kirchenpräsident Dr. Volker Jung, Sportbeauftragter der evangelischen Kirche in Deutschland zelebrierten zusammen mit dem „Hausherrn“ Pfarrer Martin Germer diesen ökumenischen Gottesdienst.

„Beten für den Sieg?“, so hieß das Motto dieses Gottesdienstes, wo man für ein gemeinsamen Fairplay und ein friedliches Fanfest betete. Toleranz und Fairness sind wichtige Bestandteile des Sports und standen deshalb auch im Mittelpunkt dieser Messe, was der Präsident des Fanclubs Nabburg, Bernd Hofmann bei seinen Fürbitten auch zum Ausdruck brachte. Danach ging es ins Hotel Estrel, das mit 1125 Zimmer und Suiten das Größte seiner Art in Deutschland ist. Nach kurzem Aufenthalt im Hotel machten sich die Fans auf ins Stadion. Als Treffpunkt der Bayernfans wurde von der Bundespolizei der Alexanderplatz vorgegeben um einen geordneten und sicheren Weg zum Stadion zu gewährleisten, was dann auch den gewünschten Erfolg brachte. Von dort ging es mit der U-Bahn zum altehrwürdigen Olympiastadion , wo die Bayernfans schon richtig Stimmung machten und den Anpfiff von Schiedsrichter Tobias Stieler kaum erwarten konnten.

Was die Zuschauer dann im 76. DFB-Pokalfinale zu sehen bekamen war die Reise nach Berlin wert. Ein Duell auf Augenhöhe, wo nicht nur die beiden Torschützen Lewandowski (29./85.) und Coman (78.) Garanten des Erfolgs waren, sondern auch Manuel Neuer mit seiner Topleistung. So holten die Bayern bereits zum 19. Mal den Pott und zum 12. das Double in ihrer Vereinsgeschichte. Nach dem Schlusspfiff feierten die Fans mit den Spielern diesen Erfolg und die Reisegruppe des Fanclubs war mittendrin. (bor)

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