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Kunst

Die Zeit im Blick

Installationen und Fotos von Marta Vobrubová sind im Schmidt-Haus zu sehen.

Eine Ausstellung zeigt Werke von Marta Vobrubová Foto: M. Vobrubová
Eine Ausstellung zeigt Werke von Marta Vobrubová Foto: M. Vobrubová

Nabburg.1000 aus Papier gefaltete Kraniche verleihen ihrem „Schöpfer“ lebenslanges Glück oder einen freien Wunsch. „Jedno sobecké prání“ – Nur ein egoistischer Wunsch“ titelt die tschechische Künstlerin Marta Vobrubová eine Installation, in der sie diese japanische Legende hinterfragt: Was würde passieren, wenn der Wunsch alles andere als uneigennützig wäre? Ihre Antwort: menschliche Isolation.

Die neue Sonderausstellung im Museum im Schmidt-Haus steht im Zusammenhang mit dem zwischenzeitlich regen kulturellen Austausch der beiden Partnerstädte Nabburg und Horšovský Týn. Auf Vermittlung des Vereins, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die deutsch-tschechische Städtepartnerschaft zu fördern, zeigt Marta Vobrubová einen Querschnitt ihrer aktuellen Arbeiten.

Seit frühester Kindheit widmet sie sich ihrer kreativen Leidenschaft. Nach dem Studium der visuellen Kultur an der Pädagogischen Fakultät in Pilsen studierte sie „Intermediale Bildung“ an der Ladislav-Sutnar-Fakultät für Design und Kunst. Derzeit legt sie ihr Hauptaugenmerk auf Installationen, Objekte sowie konzeptionelle Fotografie. Dabei verwendet sie einfachste bis alltägliche Materialen: Papier, Streichhölzer, Sand oder Gips. Ihre Projekte orientieren sich thematisch betrachtet an Zeitverlauf und -aufzeichnung, am Erinnern und Vergessen.

Ein speziell für die Nabburger Sonderausstellung konzipierter Entwurf beschäftigt sich mit menschlichen Beziehungen in einer virtuellen Welt, in der alles möglich und gleichzeitig so wenig beständig ist. Die Ausstellung ist vom 19. Mai bis 7. Juli jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Infos unter (0 94 33) 20 46 39.

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