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Urkunde

Freilandmuseum ist ausgezeichnet worden

Die Einrichtung in Neusath darf sich als erstes bayerisches Freilandmuseum mit dem Prädikat „Umweltstation“ schmücken.
Von Ingrid Hirsch

Umweltmister Thorsten Glauber (rechts) überreichte Museumsleiterin Dr. Birgit Angerer (links) das Qualitätssiegel „Umweltbildung Bayern“. Foto: xih
Umweltmister Thorsten Glauber (rechts) überreichte Museumsleiterin Dr. Birgit Angerer (links) das Qualitätssiegel „Umweltbildung Bayern“. Foto: xih

Nabburg.Der Bezirk Oberpfalz und das Wasserwirtschaftsamt Weiden richten zum 20. Mal die „Oberpfälzer Weltwasserwoche“ aus. Bis zum 13. Mai befassen sich Vereine, Verbände, Ämter und Teichwirte an 18 Stationen auf dem Gelände des Freilandmuseums Neusath mit Themen rund um das Wasser. Es geht um die Biologie des Wassers, um den Bodenschutz, um die Wassernutzung früher und heute, um Lebensräume am Wasser, um Hygiene, um Wasser als Transportweg, um die Fischzucht, die heilende Wirkung des Wassers, die Hochwasservorsorge und den Wasserkreislauf.

Für dieses Engagement erhielten die Ausrichter der Weltwasserwoche, zu der auch heuer wieder über 2000 Schüler der vierten Grundschulklassen aus der gesamten Oberpfalz erwartet werden, das Qualitätssiegel „Umweltbildung Bayern“.

Das Freilandmuseum ist jetzt „staatlich anerkannte Umweltstation“

Bayerns Umweltminister Glauber überreichte der Leiterin des Oberpfälzer Freilandmuseum, Dr. Birgit Angerer, die Anerkennungsurkunde und die Plakette „Umweltstation“ und bedankte sich beim Museum und dem Bezirk Oberpfalz für das außerordentliche Engagement für die Umweltbildung in der Region. „Wir müssen schon heute Vorsorge treffen und das Bewusstsein der Menschen erreichen. Für nachhaltige Umweltbildung brauchen wir viele Partner. Die Umweltstation trägt dazu bei, ein breites gesellschaftliches Bewusstsein für Themen rund um die Umwelt zu schaffen“ so Glauber.

Das Freilandmuseum

  • Netzwerk:

    Das Qualitätssiegel „Umweltbildung Bayern“ vergibt das bayerische Umweltministerium seit 2006 an Personen, Einrichtungen und Selbstständige, die Bildungsangebote machen und die Idee eines nachhaltigen Umweltschutzes mit Aktionen und Kampagnen in die Öffentlichkeit tragen. Die Auszeichnung ist auf drei Jahre befristet und kann verlängert werden. Mit jährlich 35 000 Veranstaltungen gilt das Qualitätssiegel als Deutschlands größtes Umweltbildungsnetzwerk.

  • Ehrengäste:

    An der Urkundenüberreichung nahmen auch Bezirksrat Thomas Ebeling, stellvertretender Landrat Joachim Hanisch, Regierungspräsident Axel Bartelt und MdE Albert Deß teil. Sie begleiteten die Schüler zu den 18 Stationen auf dem Gelände des Freilandmuseums. (xih)

Seit dem 1. Juni 2018 darf sich das Oberpfälzer Freilandmuseum „staatlich anerkannte Umweltstation“ nennen und ist damit das erste bayerische Freilichtmuseum, das mit diesem Prädikat ausgezeichnet wurde. Frau Dr. Angerer bedankte sich bei allen Helfern und brachte ihre Freude darüber zum Ausdruck nun eine Umweltstation zu sein: „Ich glaube ich spreche auch im Namen meiner Kollegen, wenn ich sage, dass es eine Herausforderung ist, aber auch ein sehr schöner Weg, der vor uns liegt“

Neben dem Freilandmuseum sind noch andere Einrichtungen ausgezeichnet worden. Foto: Felix Schäffer
Neben dem Freilandmuseum sind noch andere Einrichtungen ausgezeichnet worden. Foto: Felix Schäffer

In Bayern sind inzwischen 145 Umweltbildungseinrichtungen mit dem Qualitätssiegel „Umweltbildung Bayern“ ausgezeichnet worden. Am Montag überreichte der bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, auf dem Gelände des Freilandmuseums Neusath vier weitere Urkunden. Die „Ackerdemia e. V. Bayern“ in München erhielt die Auszeichnung für ihre „Gemüsackerdemie“, mit der die Initiative die Wertschätzung für Lebensmittel fördern, die Zusammenhänge in der Lebensmittelproduktion darstellen und die Menschen zu einer gesunden Ernährungsweise ermuntern will.

Das Qualitätssiegel erhielt auch die Bund-Naturschutz-Kreisgruppe Asch-affenburg für ihre Bildungsarbeit in den Kindergärten und Schulen. Der gemeinnützige Verein „rehab rebublic e. V.“ (München) startet Aktionen zur Plastikvermeidung, für nachhaltige Ernährung und bewusstem Umgang mit Lebensmitteln. Die „Ökologische Bildungsstätte Oberfranken“ thematisiert in ihren Veranstaltungen den Erhalt der Artenvielfalt, die Wirkung von Kräutern, gesunde Ernährung und nachhaltiges Wirtschaften.

Im Schülergarten Foto: Felix Schäffer
Im Schülergarten Foto: Felix Schäffer

Das Freilandmuseum Neusath-Perschen ist eine von 58 Umweltstationen in Bayern und erhielt ebenfalls die Anerkennungsurkunde des Staatsministers. Das Museum trage dazu bei, in der Bevölkerung das Bewusstsein für die Umwelt zu schärfen, so Minister Glauber. Er betont: „Nachhaltige Umweltbildung braucht viele Partner“.

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