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Benefizkonzert

Musiker boten besonderen Abend

Das Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen begeisterte in Nabburg.
von Max Schmid

Mit dem Kaiserjägermarsch der drei Orchester wurde das Benefizkonzert des Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen beendet. Foto: Max Schmid
Mit dem Kaiserjägermarsch der drei Orchester wurde das Benefizkonzert des Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen beendet. Foto: Max Schmid

Nabburg.Hochkarätige Musiker haben in der Nordgauhalle zugunsten des musikalischen Nachwuchses der Jugendblaskapellen Nabburg und Fensterbach gespielt. Das Gebirgsmusikorps Garmisch-Partenkirchen kam auf Vermittlung von Bürgermeister Christian Ziegler, der selbst leidenschaftlicher Musiker ist, zum Benefizkonzert und spielte vor mehreren hundert begeisterten Zuhörern.

Der Vorsitzende der Jugendblaskapelle Nabburg, Joseph Ferstl, der auch Kreisvorsitzender des Nordbayerischen Musikbundes ist und das Konzert mit Unterstützung aus der Kapelle organisiert hatte, freute sich über den guten Besuch und hieß die lokalpolitische Prominenz willkommen. Vor dem gut zweistündigen Konzert der Militärkapelle unterhielten die beiden Jugendblaskapellen die Gäste.

Kapellmeister Oberstleutnant Karl Kriner hatte das Konzert unter das Motto „Zauber“ gestellt. Entsprechend startete das Orchester zum Auftakt mit dem Stück „Zauber der Montur“ von Carl M. Ziehrer. Dann überraschte der „klingende Botschafter der Bundeswehr“ mit der Ouvertüre zur Oper „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Der Marsch „Herzog von Braunschweig“ hatte seinen eigenen Zauber inne. Das Musikkorps bleib beim Thema und bot danach den Titel „Der Zauberlehrling“ dar. Mit „The Wizard of Oz“ klang der erste Teil des Konzerts aus. Nach einer kurzen Pause und dem Auftakt des zweiten Teils mit dem „Ungarischen Marsch“ von Hector Berlioz kam das Orchester, dem 51 Musiker angehören, zurück zum Leitthema und spielte die „Harry Potter Symphonic Suite“ von John Williams.

Beim „Manegenzauber“ brillierte Hauptfeldwebel Matthias Herda als Solist an der Posaune. Mit diesem Stück erfolgte die Überleitung zum „Gebirge“. Das Musikkorps spielte den „Solothurner Marsch“ von Stephan Jaeggi und „Erinnerungen an Trient“ von Julius Fucik. Höhepunkt der alpenländischen Lieder war der „Alphornzauber – Erinnerungen an Altrei“ von Hans-Reiner Schmidt. Anhaltenden Applaus gab es für Oberfeldwebel Johannes Mimpler, der als Solist das Alphorn mehr als gekonnt blies. Nach zwei Zugaben spielte das Gebirgsmusikorps gemeinsam mit den beiden Jugendblaskapellen den Traditionsmarsch „Kaiserjäger“ und erntete dafür minutenlangen Applaus. (smx)

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