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Bildung

Naabtal-Schulfamilie feiert gleich zwei Feste

Zum 60-jährigen Jubiläum wurden an der Nabburger Realschule auch die Sanierungen beendet. Das lieferte allen Grund zum Feiern.
Von Johannes Hartl

Das Ende der Bauarbeiten und das Schuljubiläum boten der Naabtal-Realschule allen Grund zum Feiern. Foto: Hartl
Das Ende der Bauarbeiten und das Schuljubiläum boten der Naabtal-Realschule allen Grund zum Feiern. Foto: Hartl

Nabburg.Manches wirkt fast noch ein bisschen steril, wenn man durch den Trakt II der Naabtal-Realschule in Nabburg streift. Es fehlt einfach noch die persönliche Note, die Lehrer und Schüler im Laufe der Jahre in die Klassenräume einbringen, die individuelle Handschrift. Doch das ist freilich dem zweiten Grund geschuldet, den die Schulfamilie beim 60-jährigen Jubiläum am Freitag feiern konnte: den weitgehenden Abschluss der Generalsanierung.

Rund sechs Jahre haben die Handwerker auf Hochtouren gearbeitet, um das Gebäude wieder komplett auf Vordermann zu bringen, das zuletzt sogar teilweise undicht war. Für Rektorin Hannelore Reil-Heining und ihre Schulfamilie war das mitunter ein ordentlicher Kraftakt, wie sie sagt, schließlich konnte der normale Schulbetrieb während der Baumaßnahmen nicht einfach pausieren.

Aber trotz aller Strapazen und Herausforderungen, die mit solchen Großprojekten immer verbunden sind – die Schulfamilie habe die Arbeiten stets „gut mitgetragen“. Es habe keinerlei Probleme gegeben. Im Gegenteil, die Schüler hätten sogar mitgeholfen, als zum Beispiel Möbel ausgeräumt werden mussten. „Bei den Schülern, Lehrern und Eltern müssen wir uns wirklich bedanken“, sagte Reil-Heining der Mittelbayerischen. „Da hat sich nie jemand beschwert.“

Und so war die Jubiläumsfeier mehr als die bloße Gelegenheit, auf das 60-jährige Bestehen zurückzublicken und sich über das Ende der Sanierung zu freuen. Denn der Festakt sollte auch ein Zeichen des Dankes für alle jene Schüler, Eltern und Lehrkräfte sein, die die Maßnahmen so geduldig ertragen haben.

Dafür hat die Schule keine Mühen gescheut. Von Theater- und Musikaufführungen über Schulhausführungen, um das frisch sanierte Gebäude zu erkunden, bis hin zu einer Ausstellung zur Schulhistorie und sportlichen Angeboten ließ die Realschule wirklich keine Gelegenheit ungenutzt, um sich in all ihren Facetten darzustellen – vom Pflichtfach bis zum Wahlfach. Neben den Schülern und ihren Eltern waren es vor allem etliche Ehemalige, die dieses Angebot gerne angenommen haben. Zudem wurde von 14 bis 17 Uhr im Schulgebäude eine Typisierungsaktion durchgeführt, um die bestehende Spenderdatenbank möglichst zu erweitern.

Auch bei den Gesamtvorbereitungen kam das angenehme Schulklima zum Tragen, das schon über die Sanierungszeit half. „Wir haben viel in Eigenleistung gemacht“, betont Reil-Heining und verwies etwa auf die 160 Kuchenspenden, die von den Eltern kamen. Schüler wie Lehrer hätten gleichermaßen angepackt, um die sanierte Schule zu präsentieren. Über das Endergebnis der Bauarbeiten ist die Rektorin derweil mehr als glücklich. „Wir sind sehr dankbar, das nehmen wir nicht als Selbstverständlichkeit.“

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