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Nabburg/Neusath

Schüler analysieren die „Briefmarken-Sprache“

Vielen ist die „Briefmarken-Sprache“ heute unbekannt.

Die Schüler machten sich Gedanken, wie man die Nachrichten heute übermitteln könnte. Foto: Martina Hirmer
Die Schüler machten sich Gedanken, wie man die Nachrichten heute übermitteln könnte. Foto: Martina Hirmer

Nabburg.Auch Bezirkstagspräsident Franz Löffler gab zu, von dieser noch nicht gehört zu haben. Diese Unwissenheit beseitigt eine Ausstellung im Oberpfälzer Freilandmuseums, in der man diese Geheimsprache kennenlernen kann. Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Lappersdorf interpretierten die Aussagen mit Hilfe von Comiczeichnungen und „übersetzten“ die Botschaften in moderne WhatsApp-Nachrichten.

Bis in die 1960er Jahre war es üblich, geheime Botschaften durch die Anordnung der Briefmarke auf einem Kuvert zu übermitteln. So bedeutete eine auf dem Kopf stehende Marke, die am oberen linken Kuverteck in leichter Drehung aufgeklebt war „Bleib mir treu!“. Die Schüler malten zu den jeweiligen Aussagen passende Bilder und überlegten sich, mit welchen Worten sie heute diese Botschaften übermitteln würden. Die Ausstellung ist im Rahmen des Projekts „Schule trifft Museum – Exponat anders“ entstanden. Die Kinder gehen anders mit historischen Ausstellungsstücken um: Sie betrachten sie nicht nur im Museum, sondern beschäftigten sich intensiv mit den Stücken.

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