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Segen

Segen für neue Sozialstation

Bischof Rudolf Voderholzer kam nach Nabburg und weihte die neuen Caritas-Räume ein. 52 Mitarbeiter sind dort beschäftigt.
Von Rudolf Hirsch

Diözesanbischof Rudolf Voderholzer (rechts) segnete die Räume der Caritas-Sozialstation Nabburg. Zu den Ehrengästen gehörten auch Landrat Thomas Ebeling und Bürgermeister Armin Schärtl. Foto: xih
Diözesanbischof Rudolf Voderholzer (rechts) segnete die Räume der Caritas-Sozialstation Nabburg. Zu den Ehrengästen gehörten auch Landrat Thomas Ebeling und Bürgermeister Armin Schärtl. Foto: xih

Nabburg.Sein Segen ersetze zwar nicht den Blitzableiter, die Hausratversicherung oder die Kaskoversicherung für das Auto, sagte Bischof Rudolf Voderholzer am Sonntag bei der Einweihung der neuen Caritas-Sozialstation in Nabburg, erbete aber den Schutz Gottes für das Haus und die dort arbeitenden Menschen. Der Oberhirte ging durch die Räume der Einrichtung, besprengte sie mit Weihwasser, sprach Gebete und erbat den Segen Gottes.

Vorsitzender Stadtpfarrer Hannes Lorenz hieß die Gäste im Schulungsraum willkommen. Sein besonderer Gruß galt Bischof Rudolf Voderholzer, Dekan Michael Hoch, dem Vorsitzenden des Caritas-Kreisverbandes, Dekan Monsignore Hans Amann, der evangelischen Pfarrerin Irene Friedrich, Landrat Thomas Ebeling, Dr. Robert Seitz vom Caritas-Diözesanverband, dem Architekten Hermann Hösl sowie Geschäftsführer Gerhard Eilers. Dem Förderverein der Caritas-Sozialstation gehören ordentliche und fördernde Mitglieder an. Mitglieder sind die Kirchenstiftungen im Altlandkreis Nabburg, fördernde Mitglieder sind die Krankenpflegevereine. Pfarrer Hannes Lorenz dankte allen Beteiligten für die Unterstützung beim Bau der neuen Sozialstation. Die Veranstaltung wurde musikalisch gestaltet von einem Quartett der Nabburger Blaskapelle. Nach der Begrüßung ergriff Bischof Voderholzer das Wort.

Für die Arbeit gedankt

Der Oberhirte betonte die Bedeutung der Sozialstation und brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, „dass dieser Bau in so kurzer Zeit erstellt werden konnte“. Sein Dank galt den Mitarbeitern für ihren täglichen Dienst an den Menschen, die Hilfe brauchen, um in den eigenen vier Wänden bleiben zu können. Dieser Dienst passe zum „Christus-Torso“, der auf dem Dachboden einer Filialkirche entdeckt worden sei und nun im Schulungsraum der Sozialstation seinen Platz gefunden habe mit dem Spruch: „Ihr seid meine helfenden Arme“.

Landrat Thomas Ebeling gratulierte zur Errichtung „dieses wirklich gelungenen Bauwerkes“. Bürgermeister Armin Schärtl war überrascht von der kurzen Zeit, in der der Verband den Bau hochgezogen habe. Er dankte den Mitarbeitern der Sozialstation für die Arbeit zum Wohle der alten und kranken Menschen in der Region. „Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan“, zitierte Pfarrerin Irene Friedrich ein Jesus-Wort. Dieses Motto werde tagtäglich in der Sozialstation gelebt. Die Mitarbeiter fragten nicht nach der sozialen oder kulturellen Herkunft der Patienten, sondern leisteten Hilfe, wo sie gebraucht werde.

Der Leiter der sozialen Dienste im Diözesancaritasverband, Robert Seitz, stellte zufrieden fest: „Mit dem Bau der Einrichtung können wir unsere hervorragende Arbeit fortsetzen“. Geschäftsführer Gerhard Eilers blickte auf den Werdegang der neuen Sozialstation zurück. Anfang des Jahres 2017 war man sich bei einer Bestandsaufnahme einig, „dass hier ein Neubau erforderlich ist“. Planung und Bauleitung wurden Architekt Hermann Hösl übertragen. Gerhard Eilers belegte die wertvolle Arbeit der Sozialstation mit Zahlen: „52 Mitarbeiter kümmern sich täglich um 300 Patienten.“

Blumen zum Jubiläum

Der Architekt Hermann Hösl hatte eine Erklärung für die nur achtmonatige Bauzeit: „Dies war nur möglich, weil alle gut zusammengearbeitet haben.“ Am 30. November 2018 konnte die Station ihre neuen Räume beziehen. Stadtpfarrer Hannes Lorenz dankte Geschäftsführer Eilers für dessen Planung.

Ein weiterer Dank galt der Pflegedienstleiterin Kerstin Neidl, die seit 25 Jahren bei der Sozialstation wertvolle Arbeit leiste. Zu ihrem Dienstjubiläum gab es einen Strauß Blumen aus der Hand von Bischof Rudolf Voderholzer. Nach dem offiziellen Teil waren die Gäste zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Bischof Voderholzer schnitt die Torte an, die der Verband eigens zur Einweihung hatte backen lassen.

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