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Nabburg

Wo die seltenen Kiebitze eine Heimat finden

Der Landesbund für Vogelschutz engagiert sich bei Nabburg. Dort gibt es eines der letzten Kiebitz-Brutvorkommen im Landkreis.

Diese interessierten Menschen aus Nabburg und Umgebung statteten der Kiebitz-Brutregion einen Besuch ab. Foto: J. Meier
Diese interessierten Menschen aus Nabburg und Umgebung statteten der Kiebitz-Brutregion einen Besuch ab. Foto: J. Meier

Nabburg.Die Langwiedteiche bei Nabburg und die angrenzenden Wiesen sind ein Naturparadies. Rund zwanzig Vogelfreunde aus Nabburg und Umgebung wollten jetzt mehr darüber erfahren. Anlass für den Spaziergang, den der Landesbund für Vogelschutz organisiert hatte, war das Artenschutzprojekt für den Kiebitz und andere Wiesenbrüter. Der Landesbund für Vogelschutz hatte in Zusammenarbeit mit den Naturschutzbehörden in der Wiese einige Seigen baggern lassen, damit die Kiebitze dort genügend Insekten, Larven und Würmer als Nahrung finden können. Außerdem wurde zum Schutz der brütenden Vögel ein Elektrozaun aufgestellt. Jedes Jahr wird zudem der Wasserstand bei ein oder zwei Teichen abgesenkt, so dass der Kiebitz oder die seltene Bekassine in Ufernähe nach Nahrung stochern können. Insgesamt drei Kiebitznester hatten die Naturschützer zuletzt rund um die Teiche entdeckt. Dieses Brutvorkommen ist eines der letzten im Landkreis.

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