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Neukirchen-Balbini

Wohnmobile können im Markt parken

Der fließende Verkehr wird auch in Neukirchen-Balbini künftig regelmäßig überwacht
Von Karl-Heinz Probst

Der neue Wohnmobilstellplatz wird zum 1. April freigegeben.
Der neue Wohnmobilstellplatz wird zum 1. April freigegeben. Foto: ghp

Neukirchen-Balbini. In Neukirchen-Balbini wird künftig wohl öfter „geblitzt“. So will es zumindest der Marktgemeinderat. Die Kommune tritt wie auch die anderen drei VG-Gemeinden dem Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz bei. Der Zweckverband wird ab sofort den ruhenden (30 Euro pro Stunde) oder fließenden (99 Euro pro Stunde) Verkehr überwachen lassen. Der Markt gibt dabei den Überwachungsumfang, die Messstellen, die Prioritäten und den Zeitraum der Überwachung vor. Schwerpunkt der Überwachung des fließenden Verkehrs werde wohl die Staatsstraße sein, an eine Überwachung des ruhenden Verkehrs sei vorerst nicht gedacht, betonte Bürgermeister Markus Dauch. Nur Ratsmitglied Manfred Wendl stimmte gegen den Beitritt. Er sah keine Notwendigkeit, die Bürger würden sowieso schon zu viel überwacht und er stellte sogar die geltende Höchstgeschwindigkeitsgrenze von 50 km/h in Frage. Bei den heutigen Fahrzeugen mit ihren besseren Bremsen könnte man nach Wendls Ansicht auf 60 km/h erhöhen.

Der neue Wohnmobilstellplatz in der Schulstraße ist mittlerweile fertiggestellt. Zur Regelung der Nutzung des Platzes und der Erhebung der Gebühren ist eine Benutzungs- und Gebührensatzung zu erlassen. Nachdem Unklarheit über die Nutzung des Stellplatzes auch durch Wohnwägen bestand – dies ist deutschlandweit meistens nicht zulässig – stellte der Gemeinderat das Thema bis zur nächsten Sitzung Mitte März zurück. Ab 1. April soll der Wohnmobilstellplatz nutzbar sein.

Keine Einwände gab es gegen die Einrichtung einer Web-basierten App zur Leitungsauskunft durch die Kreiswasserwerke Cham. Der Markt kann die Datendokumentation als Planwerk für das eigene Wasserwerk, für Stellungnahmen in verschiedenen Verfahren, für Leitungsauskünfte und zum Datenabgleich bei der Weiterführung der GIS-Vermessung und für den Baustellenbetrieb nutzen. Die Einrichtung kostet 2500 Euro.

Die Abwasserleitung in der Grundschule ist defekt. Den Auftrag für die Sanierung übergab der Gemeinderat der Firma Biebl aus Fronau, die mit einem Angebot von 6563 Euro wirtschaftlichster Bieter war.

Mit etwas Bauchgrimmen billigte das Gremium die Bauvoranfrage von Manuel Schmidt zur Dachsanierung mit energetischer Sanierung seines Wohnhauses (ehemaliges Schulhaus) in Alletsried. Die Vergrößerung der Dachvorsprünge von 0,40 Meter auf 2,80 Meter wirke das Erscheinungsbild des Gebäudes etwas unproportioniert, formulierte es Sachbearbeiter Jürgen Steinbauer vorsichtig in seiner Vorlage. „Mir gefällt es nicht“, meinte Bürgermeister Dauch.

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