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Bildung

Am Ende noch mal richtig „Gas gegeben“

Die Abschlussfeier der Gregor-von-Scherr-Realschule wurde zu einer glanzvollen Feier. Möglich machte das das letzte Halbjahr.
Von Ralf gohlke

Über 27 Prozent des 92 köpfigen Abschlussjahrganges 2019 schafften die Prüfung zu Mittleren Reife mit einer Eins vor dem Komma. Foto: Ralf Gohlke
Über 27 Prozent des 92 köpfigen Abschlussjahrganges 2019 schafften die Prüfung zu Mittleren Reife mit einer Eins vor dem Komma. Foto: Ralf Gohlke

Neunburg.Den Titel „Narcotic“, von der deutschen Rockband Liquido. hatte sich die Klasse 10a für ihren Einzug zur Abschlussfeier der Gregor-von-Scherr-Realschule in der Schwarzachtalhalle ausgewählt. Ihr schlossen sich die 10b mit „Seven Nation Army“ (The White Stripes), die 10c mit „And we danced“ (Macklemore) und die 10d mit „Adreanlin“ (Kontra K) an. In seiner Begrüßung und Anmoderation betonte Realschulkonrektor Bernd Bischoff, dass die Klassen ihre Titel selbst wählen durften und keinerlei „Zensur“ stattgefunden habe.

Das Motto der Absolventen 2019 zitierte Pipi-Langstrumpf: „Wir malen uns die Welt, wie sie uns gefällt!“ Daran knüpfte auch Kathrin Lober, die stellvertretende Vorsitzende des Elternbeirates, in ihrem Grußwort an. In den Jahren an der Schule habe es viele Höhen und Tiefen gegeben und gelegentlich auch „viel Grau“. Jetzt folgten die Wege, die nicht vorgezeichnet seien wie ein Stundenplan und es hieße nun, die eigenen Hoffungen und Träume in Ziele umzuwandeln. „Das Leben ist bunt, aber die Farben müsst ihr selber mischen“, gab sie den Schülerinnern und Schülern mit auf den Weg.

Auszeichnungen

  • Einser-Abschlüsse:

    26 der 92 Schülerinnen und Schüler schafften ihren Abschluss mit einer Eins vor dem Komma.

  • Die Beste:

    Mit einem Notenschnitt von 1,08 war Lena Strasser die Schulbeste.

  • Bestpreis:

    Für die Note 1,0 in Französisch erhielt Selina Villalaz den Prix Saint-Exupery der Deutsch-Französischen Gesellschaft.

Neben der Gratulation zur bestanden Prüfung stand für die zweite Bürgermeisterin Margit Reichl und den stellvertretenden Landrat Joachim Hanisch der Hinweis im Mittelpunkt, dass Landkreis für jeden den passenden Ausbildungs- und Arbeitsplatz bereit stelle und alle in der glücklichen Lage seien, ihre Auswahl daraus treffen zu können. Während Hanisch ihnen die Weisheit „Umwege können manchmal die besseren Wege sein“, mit gab, zitierte Reichl Konfuzius: „Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten“.

Rektorin Diana Schmidberger erinnerte daran, dass alle Absolventen nach einem Blick in den halbjährlichen Leistungsspiegel zum Glück noch einmal „ordentlich Gas gegeben“ hätten und stellte dem Motto „Take ist easy“ entgegen, dass Schule der Leistung und Leistung der Anstrengung bedürfe. Von einer Veranstaltung mit hochrangigen Vertretern der IHK und der HWK berichten sie, dass Realschulabsolventen deren „Traum-Azubis“ seien.

Sie streifte den jüngst erhaltenen Bayerischen Schulinnovationspreis und verwies auf die gleichen eigenen Standards, die sonst nur teure Privatschulen böten und forderte dazu auf, dass von der Schule vermittelte Potenzial zu nutzen. Sie schloss mit einem Satz in Englisch der besagte: „Das Leben ist einfach, bis wir uns dazu entschließen, es kompliziert zu machen“.

Sabrina Zach und Barbara Köppl beleuchteten die Schulzeit aus Schülersicht, in der ein Dank an die Eltern und Lehrer nicht fehlen durfte und die in einer „Weinverkostung“ endete. Begleitet wurde die Entlassfeier von der „Schulband & Freinds“ mit teils originellen Titeln und eigenen Texten.

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