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Neunburg.

Bienenhaltung liegt wieder voll im Trend

Die Zahl der Imker und der gehaltenen Bienenvölker hat sich erhöht, hieß es bei der Versammlung des Kreisverbandes.

Mit Georg Schwarz (Imkerverein Schwandorf) präsentierten BIV-Kreisverbandsvorsitzender Ingo Schwieder (li.) und BIV-Vorsitzender Edmund Hochmuth (re.) einen neuen Fachwart/Bienensachverständigen. Foto: sjj
Mit Georg Schwarz (Imkerverein Schwandorf) präsentierten BIV-Kreisverbandsvorsitzender Ingo Schwieder (li.) und BIV-Vorsitzender Edmund Hochmuth (re.) einen neuen Fachwart/Bienensachverständigen. Foto: sjj

Neunburg.Der Kreisverband Schwandorf in der Bayerischen Imkervereinigung Fürth e. V. (BIV) zählt mit 16 Ortsvereinen zum zweitstärksten Kreisverband im Landesverband. Bei der Jahreshauptversammlung im Landhotel Neunburg berichtete der Kreisverbandsvorsitzende Ingo Schwieder von steigenden Mitgliederzahlen sowie von steigenden Zahlen bei den betreuten Bienenvölkern. Über diverse Neuerungen, insbesondere bei den Fördermitteln, referierte der Vorsitzende der Bayerischen Imkervereinigung Führt e. V. Edmund Hochmuth. Mit vier neuen jungen Fachwarten und Bienensachverständigen konnte die Zahl auf Zwölf im Kreisverband erhöht werden.

1205 Mitglieder zählte der BIV Kreisverband Schwandorf zum 31. Dezember 2016, davon sind 852 aktive Imkerinnen und Imker. Die Zahl der aktiven Imker hat sich gegenüber dem Vorjahr von 735 um 117 auf 852 erhöht. Diese Imker betreuten 5145 Bienenvölker im Kreisverband. Auch diese Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 791 Völker erhöht. Die stärksten Ortsvereine im Kreisverband sind der Imkerverein Burglengenfeld-Maxhütte, gefolgt vom Imkerverein Roding und Imkerverein Schwandorf.

Trotzdem möchte der Kreisverbandsvorsitzende Ingo Schwieder mit einer eigenen Homepage, Rollups und attraktiven Beiträgen im quartalsmäßig erscheinenden BIV-Mitteilungsblatt noch verstärkt für die Bienen und die Imkerei werben. Mit Michael Fleischmann (IV Schwandorf), Christian Haberl (IV Teublitz), Heinrich Merthan (IV Dietersdorf-Schönsee) und Georg Schwarz (IV Schwandorf) präsentierte der Kreisverbandsvorsitzende vier neue junge Fachwarte und Bienensachverständige, die den Imkerinnen und Imkern im Kreisverband mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Im weiteren Verlauf der Jahreshauptversammlung informierte Schwieder über die Notwendigkeit des kleinen und großen Gesundheitszeugnisses und über das Monitoring der Amerikanischen Faulbrut (AFB).

Kreiszuchtwart Hans Kagerer zeigte die Zahlen bei der Königinnenzucht 2016 auf, bei der verbandsweit über 1239 Königinnen gezüchtet werden konnten. Hornissenschutzbeauftragter Hermann Bronold aus Schwarzenfeld berichtete von 32 Beratungen und 41 Umsetzungen von Hornissennestern im zurückliegenden Jahr. 13 gemeldete Imker haben die Voraussetzungen, sich im Bereich des Hornissenschutzes zu betätigen.

Aus dem Grenzlandtreffen 2016 in Imst/Tirol informierte der Vorsitzende der Bayerischen Imkervereinigung Fürth e. V. Edmund Hochmuth, bei der Themen wie Varroabekämpfung, Beutenkäfer, Sentinelimker (Wächter über den Befall vom Kleinen Beutenkäfer) usw. angesprochen wurden. Hinsichtlich der Anlieferung von Königinnen an Belegstellen verwies Hochmuth darauf, wegen der Gefahr der AFB den Futterteig nicht mit Honig zu mischen. Das Mittel Oxuvar zur Bekämpfung der Varroamilbe kann auch als Sprühmittel, ähnlich der Milchsäure, eingesetzt werden, informierte Hochmuth. Nicht glücklich zeigte sich der Landesverbandsvorsitzende mit den sich derzeit ändernden Voraussetzungen zu den Fördermitteln für die Imkerei. Trotz der geringen Fördermittel, die an die Imker fließen, erhöht sich der Bürokratieaufwand für die Imker enorm. Dies gilt z. B. auch für die Förderung der Varroabekämpfungsmittel. (sjj)

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