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Bildung

Die Realschule hat technisch aufgerüstet

Das Lehrerzimmer wurde erweitert und der WLAN-Anschluss für die gesamte Schule freigegeben. Das eröffnet neue Spielräume.
Von Monika Steffens

2. Bürgermeisterin Reichl (von links), RektorinSchmidberger, Konrektor Bischoff, 2. Konrektor Dr. Spitzer, Landrat Ebeling drücken den Startknopf für das WLAN an der Realschule.
2. Bürgermeisterin Reichl (von links), RektorinSchmidberger, Konrektor Bischoff, 2. Konrektor Dr. Spitzer, Landrat Ebeling drücken den Startknopf für das WLAN an der Realschule.Foto: gms

Neunburg.Die Neunburger Gregor-von-Scherr-Realschule stellte nach dem Umbau das neue Lehrerzimmer vor. Außerdem fiel der Startschuss für freie WLAN. Aus diesem Anlass war auch Landrat Thomas Ebeling an die Schule gekommen. „Im Lehrerzimmer an der Realschule war mittlerweile Bedarf für „Mehrplatz“, bei 48 hauptamtlichen Lehrkräften und nur 42 Sitzplätzen, mussten bisher mindestens sechs am Boden sitzen“, schlussfolgerte Landrat Ebeling.

Die Gregor-von-Scherr-Realschule ist eine von vier Realschulen im Landkreis. Im laufenden Schuljahr unterrichten 48 hauptamtliche und vier nebenamtliche Lehrkräfte sowie vier Studienreferendare die 588 Schüler. Rektorin Diana Schmidberger stellte in Ihrer Ansprache besonders die hervorragende Zusammenarbeit mit den Architektinnen Petra Brandl und Michaela Gottmeier heraus, und bedankte sich für die hervorragende Planung und sehr zackige Umsetzung. Zudem dankte sie den Bauleitern vor Ort, Helmut Gleixner vom Landratsamt und dem Hausmeister der Realschule, Albert Deml. Sie waren immer vor Ort. Das habe sicherlich zum strikten Einhalten des Zeitplanes beigetragen.

„Insgesamt bietet dieser Raum nun 54 Kollegen Platz. Endlich kann jeder Platz nehmen, ohne den anderen an die Tischkante quetschen zu müssen. Als besonders angenehm empfinden wir auch die die freundliche Farbgestaltung, die, wie Frau Brandl und Frau Gottmeier berichten können, gar nicht so einfach war. Schließlich ist unsere Fensterfarbe sehr dominant und nicht gerade kombinationsfreundlich“, so Rektorin Schmidberger.

Es gab zu wenig Sitzplätze

Das alte Lehrerzimmer war mit nur ca 70 Quadratmetern und nur 42 Sitzplätzen viel zu beengt. Außerdem waren zu wenig dazugehörige Lehrerschließ- und Postfächer vorhanden, auch war die nur drei Quadratmeter große Teeküche kaum zu nutzen.

Der nun neu gestaltete Bereich umfasst ca 100 Quadratmeter und bietet nun 54 Lehrkräften einen Sitz- und Arbeitsplatz. Zudem integrieren sich Teeküche sowie zwei PC Arbeitsplätze im Raum. Das Büro des stellvertretenden Schulleiters, welches dadurch verlegt werden musste, wurde durch Umbau von zwei Lehrmittelräumen in einem angrenzenden Bereich neu geschaffen. Des Weiteren wurde vor dem Umbau der große Windfang bzw. Eingangsflur des Verwaltungs- bzw. Lehrerbereichs auch als Kopierraum, Garderobe und Lagerraum verwendet. Da dieser Bereich jedoch auch als Flucht- und Rettungsweg aus der Pausenhalle dient, musste dieser von jeglicher Brandlast befreit werden. Daher wurde der ca. 33 Quadratmeter große Flur geteilt und neu gegliedert. Zudem konnte so der ordnungsgemäße Zugang und Rettungsweg hergestellt werden.

In den neu geschaffenen Räumen wurde ein Kautschukboden verlegt und das Lehrerzimmer wurde mit einer Akustikdecke und einem Akustikwandpanel ausgestattet. Beginn der Bauarbeiten war am 1. Juli und pünktlich zum Schulbeginn 13. September konnte das Lehrerzimmer wieder genutzt werden. Die Gesamtkoordination und Planung sowie die Bauleitung der Baumarbeiten mit Gesamtkosten in Höhe von ca. 245000 Euro oblag dem Sachgebiet 1.4 Hochbau am Landratsamt Schwandorf. „Noch eine weitere, sehr erfreuliche Umbaumaßnahme findet heute ihren Abschluss. Unser gesamtes Schulhaus verfügt nun über ein funktionierendes WLAN in allen Räumen. Damit haben wir nun technisch nahezu alle Möglichkeiten des Unterrichts“, freute sich Rektorin Schmidberger.

Neue Methoden einführen

Neue Methoden wie die des flipped classroom, sind nun in breiterem Umfang möglich. Ein integriertes Webfilter System bietet den notwendigen Schutz. Die Zugangsoptionen regelt die Schulverwaltung, die technische Betreuung und die zentrale Verwaltung liegt beim Landratsamt. So ist es rechtlich und haftungsmäßig strukturiert und es lässt sich bei Problemen direkt reagieren.

Die Schulleiterin bedankte sich bei Herrn Singer vom Landratsamt. „Lieber Herr Ebeling, ich danke Ihnen für die wohlwollende Unterstützung und darf Sie nun bitten, das WLAN offiziell zu starten“, forderte Diana Schmidberger Landrat Ebeling auf. Gemeinsam mit ihm, und der 2. Bürgermeisterin der Stadt Neunburg Margit Reichl, Konrektor Bernd Bischoff und 2. Konrektor Dr. Alois Spitzer drückte Rektorin Diana Schmidberger den Startknopf für das WLAN an der Realschule Neunburg vorm Wald.

Stimmen zum Umbau

  • Petra Brandl (Architektin Landratsamt):

    Zusammenfassend ist zu sagen, dass es eine super Zusammenarbeit mit der Schule war. Alle zogen an einem Strang – Schule, Firmen, Kollegen, Fachplaner. Ziel war es mit den vorhandenen Gegebenheiten das beste Ergebnis zu erzielen.

  • Bernd Bischoff (Konrektor):

    Ich musste für den Umbau zwar mein Büro aufgeben, aber für meine Kollegen habe ich das gerne gemacht. Schön ist, dass endlich Konferenzen im Lehrerzimmer statt finden können und nicht mehr im Keller.

  • Margit Reichl (2. Bürgermeisterin der Stadt neunburg):

  • Als Vertreter der Stadt bin ich sehr froh, dass wir Schulen im Stadtgebiet haben, die sehr gut ausgestattet sind. Mein Anliegen ist auch, dass die Lehrer sich wohlfühlen, denn Sie leisten gute Arbeit zum Wohle unserer Kinder.

  • Rainer Singer vom Landratsamt Schwandorf:

    Die Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg ist ein Pilotversuch mit flächendeckendem WLAN in allen Räumen. Die Schulverwaltung kann regeln, wer zugangsberechtigt ist. Es ist zukunftsweisend.

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