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Neue Flächen für die Windkraft

Das neues Zonierungsverfahren für den Naturpark Oberpfälzer Wald läuft. Grundeigentümer können geeignete Areale melden.

Bei der geplanten Zonierung geht es darum, Gebiete aus dem Naturpark Oberpfälzer Wald herauszunehmen, die von den Gemeinden für eine Windkraft-Nutzung vorgesehen sind. Foto: Anton
Bei der geplanten Zonierung geht es darum, Gebiete aus dem Naturpark Oberpfälzer Wald herauszunehmen, die von den Gemeinden für eine Windkraft-Nutzung vorgesehen sind. Foto: Anton

Neunburg.Der Landkreis Schwandorf überarbeitet derzeit die geltende Verordnung über den Naturpark Oberpfälzer Wald hinsichtlich der Windkraftnutzung. Bei der geplanten Zonierung geht es darum, Gebiete aus dem Naturpark Oberpfälzer Wald herauszunehmen, die von den Gemeinden für eine Windkraft-Nutzung vorgesehen sind. In einem ersten Schritt wurden etliche Flächen festgelegt, für die die Schutzziele des Naturparks künftig nicht mehr gelten sollen.

In der Sitzung am 22. Juni 2015 hat der KUTA-Ausschuss des Landkreises Schwandorf nun erneut beschlossen, dass ein neues Zonierungsverfahren durchgeführt werden soll. Hierbei wurde bei den Gemeinden angefragt, ob sie bestehende Anträge aufrechterhalten oder zusätzliche Anträge für die Windkraftnutzung stellen wollen.

Wie bereits im zurückliegenden Verfahren soll zunächst allen Grundstückseigentümern ermöglicht werden, geeignete Flächen an die VG-Gemeinden Dieterskirchen, Neukirchen-Balbini, Schwarzhofen und Thanstein zu melden.

Wenn Sie Eigentümer oder sonstiger Berechtigter eine Fläche innerhalb der Schutzzone des Naturparks Oberpfälzer Wald sind, diese 2010 noch nicht gemeldet haben und dort beabsichtigen, künftig eine Windkraftanlage zu errichten, errichten zu lassen oder hierfür zur Verfügung zu stellen, haben Sie hiermit Gelegenheit, diese Flächen unter Angabe der Flurnummer und Gemarkung schriftlich bis spätestens 14. Oktober 2015 an die Verwaltungsgemeinschaft Neunburg vorm Wald zu melden.

„Bitte prüfen Sie vor Ihrer Meldung, ob die Flächen für Windkraftnutzung überhaupt geeignet sind (insbesondere Abstände zur Wohnbebauung, Höhenlage, Verfügbarkeit), heißt es in der Pressemitteilung weiter.. Ob die 10-H-Regelung mit höherrangigem Recht vereinbar ist, darüber ist derzeit eine sog. „Popularklage“ anhängig, über die bisher noch nicht entschieden wurde.

Als Ansprechpartner steht Andre Schille, Tel. (0 96 72) 92 05-10, Fax (0 96 72) 92 05-15 oder per E-Mail an schille@vg-neunburg.de zur Verfügung.

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