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Bildung

Schulverband segnet den Haushalt ab

Die Mittelschule hat sich zu einer Vorzeigeschule entwickelt. Der Schulverband segnete jetzt den Haushalt ab.
Von Ralf Gohlke

Das Sgraffito an der grauen Betonwand kennzeichnet die Vielseitigkeit der Neunburger Mittelschule in bester Weise. Foto: Ralf Gohlke
Das Sgraffito an der grauen Betonwand kennzeichnet die Vielseitigkeit der Neunburger Mittelschule in bester Weise. Foto: Ralf Gohlke

Neunburg.Das Modellprojekt Digitale Schule 2020 ist nur einer der Gründe, weshalb sich Neunburger Mittelschule zu einer Vorzeigeschule entwickelt. Mit dazu gehört das Angebot für die gebundene Ganztagsschule und eine Reihe weiterer Schulprojekte. Auch die aktuelle Auszeichnung mit dem „Gütesiegel Demokratie“ des Bayerischen Kultusministeriums, ist wieder so ein kleiner Schritt. Beispielgebend könnte sie jetzt zusätzlich aufgrund ihrer sparsamen Haushaltsführung werden. Die Zahlen, mit denen sich der Schulverband in seiner jüngsten Sitzung zu beschäftigten hatte, sprächen dafür.

Zunächst ging es um das Rechnungsergebnis für den Haushalt 2018, der vor allem mit einer überplanmäßigen Zuführung vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt aufwarten konnte. Geplant waren 30 000 Euro, tatsächlich konnten 102 510 Euro umgebucht werden. Grund dafür seien, laut Bürgermeister Martin Birner als Gemeinschaftsvorsitzendem, eine überaus positive Entwicklung der Ausgabenseite gewesen. Dazu zählten Einsparungen im Bereich des Gebäude und Grundstücksunterhaltes ebenso, wie beim schulischen Betriebsaufwand.

Nicht alle Ansätze für die Beschaffung Unterrichts- und Ausbildungsmittel seien ausgeschöpft worden. Weiter Einsparungen hätten eine Optimierung der Schulbuslinien im Bereich der Schülerbeförderung ergeben. Birner wies darauf hin, dass dadurch auch die Verbindlichkeiten um weitere 20 000 Euro verringert werden konnten.

Als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses bescheinigte Bürgermeister Maximilian Beer der Stadtkämmerei als Verwaltungsorgan des Schulverbandes eine wirtschaftliche und sparsame Haushaltsführung. Weder die Entlastung, noch die Beschlussfassung für den aktuellen Haushalt mit einem Volumen von etwas über einer Million Euro stellten ein Problem bei der Abstimmung über die Beschlussvorschläge dar. Martin Birner stellte noch einmal fest, dass der jetzige Stand der Investitionen, allein mit Mitteln des Schulverbandes nicht zu erreichen gewesen wäre.

Rektorin Irene Träxler unterstrich die Entwicklung zur Modellschule. So seien jetzt vier Jahrgangsstufen mit Hightech ausgestattet, einschließlich schuleigenem WLAN und einer 100-Mbit-Leitung. Trotzdem würden die modernen Medien nur dort eingesetzt, wo dies auch sinnvoll erscheine. Erst kürzlich waren Schulleiter zu Gast, denen vor allem die Unterrichtsmethoden präsentiert wurden und auch die Mensa und die Mittagsbetreuung waren schon Grund für Besuche.

Möglich sei die Arbeit nur durch das voll motivierte Personal. „Den Schüler machen inzwischen sogar Hausaufgaben Spaß“, sagte sie. Im Neuen Haushalt sind unter anderem Verbesserungen für den Werkraum und einige Klassenzimmer enthalten.

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