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Bienenseuche

Bienenpest: Sperrbezirk eingerichtet

Die Amerikanische Faulbrut wurde bei Bienen im Landkreis Schwandorf festgestellt. Deshalb müssen nun Tiere untersucht werden.

Bei einem Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut droht durch Verflug und Räuberei die Infizierung eines weiten Gebiets. Foto: Caroline Seidel/dpa
Bei einem Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut droht durch Verflug und Räuberei die Infizierung eines weiten Gebiets. Foto: Caroline Seidel/dpa

Niedermurach.Das Landratsamt Schwandorf erlässt auf Grund des Gesetzes zur Vorbeugung vor und Bekämpfung von Tierseuchen (Tiergesundheitsgesetz) und der Bienenseuchen-Verordnung folgende Verordnung: Die Ortschaften Sallach, Altweichelau, Wagnern, Braunsried, Nottersdorf, Schwaighof (Gemeinde Niedermurach), Dieterskirchen, Weichelau, Kolmhof, Hauserlohhof, Kuppelhof (Gemeinde Dieterskirchen) und Obermurach (Stadt Oberviechtach) werden im Umkreis von zwei Kilometern um den Ortsteil Sallach, Gemeinde Niedermurach, zum Sperrbezirk erklärt. Für den Sperrbezirk gilt folgendes: Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind unverzüglich auf Amerikanische Faulbrut amtstierärztlich zu untersuchen. Diese Untersuchung ist frühestens zwei, spätestens neun Monate nach der Tötung oder Behandlung der an der Seuche erkrankten Bienenvölker des verseuchten Bienenstandes zu wiederholen.

Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden. Die Imker in diesem Gebiet sind verpflichtet, ihre Bienenvölker unter Angabe des Standortes der Bienenstände dem Veterinäramt, Tel. (0 94 31) 47 12 31, anzuzeigen.

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