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Wettbewerb

63 mutige Schwimmer trotzen der Kälte

Beim 18. Winterschwimmen der Wasserwacht Nittenau wagten sich die Teilnehmer bei Muckenbach in den Regen.
Von Ulrike Wolf

Zweiter Bürgermeister Albert Meierhofer (links) gratulierte den Geehrten. Foto: Ulrike Wolf
Zweiter Bürgermeister Albert Meierhofer (links) gratulierte den Geehrten. Foto: Ulrike Wolf

Nittenau.Das Wetter war durchwachsen, als die 63 Schwimmer bei Muckenbach in die Fluten stiegen. Fünf bis sechs Grad Celsius Wassertemperatur hatte der Regen, die Luft war nur um wenige Grad wärmer. Bereits zum 18. Mal hielt die Wasserwacht Nittenau ihr Winterschwimmen ab.

„Das ist kein Wettkampf im eigentlichen Sinne. Es geht nicht um Geschwindigkeit, sondern ums Mitmachen“, erklärte Helmut Frey, der Vorstand der Wasserwacht Nittenau. „Man wird ja manchmal zu Einsätzen im Winter gerufen, da muss man an kaltes Wasser gewöhnt sein.“ Die Veranstaltung ist bayernweit sehr beliebt, um die 60 Teilnehmer sind es im Schnitt schon seit Jahren.

Der jüngste Teilnehmer war Sebastian Hartl (8). Foto: tkw
Der jüngste Teilnehmer war Sebastian Hartl (8). Foto: tkw

Für die Anmeldung, Umkleide und die Siegerehrung mit anschließenden Essen stellte die Stadt die Aula der Grund- und Mittelschule zur Verfügung. Mit dem Bus des Schwimmclubs Aidenbach wurden die Teilnehmer zur Einstiegsstelle in Muckenbach in der der Nähe der B16 gebracht. Etwa drei bis vier Kilometer mussten die Teilnehmer im Fluss zurückzulegen, bevor sie am Volksfestplatz aussteigen konnten.

Die schnelle Strömung half den Schwimmern

Aufgrund des höheren Wasserstandes war die Strömung schneller, was einen Zeitvorteil von 15 bis 30 Minuten brachte. Gegen 14.30 Uhr stieg der erste Schwimmer aus, der letzte kurz vor 15 Uhr. Der Regen hielt sich während der Veranstaltung einigermaßen zurück, „aber der Wind war eisig“, sagte „Johnny“ Graf, der älteste Teilnehmer.

Abgesichert wurde die Veranstaltung von der Freiwilligen Feuerwehr Bergham. Die ärztliche Versorgung übernahmen Dr. Elisabeth König-Huber und das Team der BRK-Bereitschaft Nittenau. Diese teilte auch bei der Ankunft an die Teilnehmer heiße Brühe zum Aufwärmen aus.

Nach dem Umziehen in der Schule ging es auch gleich zur Siegerehrung. Frey lobte den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung und bedankte sich bei seinem Organisations- und Helferteam. Zwischenfälle gab es während der Veranstaltung nicht. Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde, zusätzlich wurden Pokale vergeben, und zwar an den langsamsten Schwimmer, den jüngsten und den ältesten und an den Verein mit den meisten Teilnehmern. Hier hatte wieder der Schwimmclub Aidenbach die Nase vorn – wie schon so oft in den Jahren davor.

Die Altersspanne der 63 Sportler reichte von acht bis 68 Jahren. Zweiter Bürgermeister Albert Meierhofer zollte allen Teilnehmern großen Respekt vor ihrer Leistung und sprach auch den Helfern im Verein und der anderen Organisationen seinen Dank aus.

Folgende zehn Vereine nahmen am Winterschwimmen teil: Wasserwacht Berg, ASTV Kallmünz, Wasserwacht Hahnbach, Wasserwacht Schwandorf, DLRG Furth im Wald, Wasserwacht Bodenwöhr, Wasserwacht Aidenbach, Wasserwacht Cham, Schwimmclub Aidenbach, Wasserwacht Nittenau.

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