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Fasching

Eine rauschende Ballnacht des TSV

Der „Ball des Sports“ eröffnete am Samstag die Nittenauer Ballsaison. 400 Gäste amüsierten sich prächtig bei Musik und Tanz.
Von Ulrike Wolf

  • Beim Sportlerball war die Tanzfläche stets gut gefüllt. Fotos: Wolf
  • Jürgen Hasenbach eröffnet mit seiner Schwester den Ball.
  • Abschluss des Gardetanzes Foto: Wolf
  • Fetziger Showtanz der Allotria Foto: Wolf
  • Das Prinzenpaar der Allotria begrüßte die Gäste. Foto: Wolf
  • Das Büfett ließ keine Wünsche offen. Foto: Wolf

Nittenau.Seit 1928 richtet der TSV Nittenau einen Ball aus. Anfangs war der „Turnerball“ noch ein Maskenball, ab den 1950er Jahren wandelte er sich zum eleganten Schwarz-weiß-Ball, der in Nittenau die Ballsaison einläutet. Die Vorbereitungen für das erste große gesellschaftliche Ereignis im Jahr dauern etwa ein Vierteljahr. Die Band hat Jürgen Hasenbach allerdings gleich nach dem letztjährigen Ball verpflichtet. „Sonst hat man keine Chance auf eine gute Band, wenn man zu lange wartet.“ Mit der fünfköpfigen Band „Jokers“ hat der Verein keinen schlechten Griff getan.

Aufwendige Vorbereitung

Zwei Tage dauert der Aufbau mit Dekoration, Bestuhlung, Bühne, Technik und Bar. Sechs Leute haben geholfen, nur um den Saal mit Lichterketten, Bäumchen und Stehtischen zu versehen. „Insgesamt sind heute und die letzten Tage 60 bis 70 Leute im Hintergrund tätig. Für die Bar ist dieses Jahr die Fußballabteilung zuständig. „Die letzten drei Jahre hat das die Skiabteilung gemacht“, so Hasenbach über die Zusammenarbeit im Verein. Den Eintrittspreis von 29 Euro rechtfertigte Hasenbach damit, dass vor allem die GEMA-Gebühren so gestiegen seien: „2,50 Euro pro Besucher gehen an die GEMA“. Das aufwendige kalt-warme Buffet kommt von der Cateringfirma Haberl aus Neunburg. „Zum ersten Mal haben wir heuer eine Fotografin engagiert, die Fotos für die Homepage und zum Bestellen macht“, stellt Jürgen Hasenbach eine Neuerung heraus.

Über 400 Gäste konnte der TSV-Chef pünktlich um 20 Uhr begrüßen. Er wolle ihnen „magische Momente und einen schönen Ball“ ermöglichen. Den Ball eröffneten die TSV-Abteilungsleiter mit ihren Partnern zu Walzerklängen. Bald mischten sich auch andere Gäste dazu und die Tanzfläche füllte sich. Die „Jokers“ wählten für die ersten Runden langsame und romantische Lieder, um dann später Gas zu geben mit rockigen und schnelleren Songs oder auch mal einem Tango. Ab und zu war auch mal eine bayerische Runde dabei.

Zum Ball des TSV gehört auch ein Auftritt der Allotria mit Prinzenpaar, Elferrat und natürlich Prinzengarde. Prinz Georg I. und Prinzessin Nicole I. (Ehepaar Ernst) freuten sich, hier zu sein und baten die Garde zum Tanz. Nach den schmissigen Klängen des Gardemarsches zeigte auch das Prinzenpaar beim Walzer seine Tanzkünste. Nach einigen Tanzrunden für die Ballbesucher verlieh die Allotria Orden.

Das in der Schulmensa aufgebaute Buffet erfreute sich von Anfang großer Beliebtheit mit Kleinigkeiten wie Nudel- oder Rindfleischsalat, Meeresfrüchten, Wurst- und Käseplatten, geräuchertem Fisch, Brot und Partysemmeln. Für den großen Hunger konnte man zwischen Schnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat und Hähnchengeschnetzeltem mit Reis wählen.

Die Bar hatte ab 21 Uhr offen und erfreute sich vor allem zu später Stunde immer größerer Beliebtheit.

„Voodoozauber in Afrika“

Der Showtanz der Allotria entführte die Ballbesucher zum „Voodoozauber in Afrika“. Besonders der Showtanz wies verschiedene kreative Momente auf und bestach durch seine geheimnisvolle Beleuchtung. Für beide Tänze der Garde waren die neuen Trainerinnen Kathrin Nerl und Tamara Braun zuständig. Die fantasievollen Kostüme in Pink und Silber nähte Irmgard Hecht, die schon seit vielen Jahren die Kostüme fertigt.

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