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Gedenken

Feuerwehren setzen die Botschaft Jesu um

Elf Wehren aus der Stadt Nittenau und dem Markt Bruck begingen den Florianstag. Pfarrer Adolf Schöls würdigte ihren Einsatz.
von Theresia Luft

Beim Florianstag in Nittenau waren alle elf Feuerwehren des Bezirks von KBM Armin Jehl vertreten, auch der Nachwuchs reihte sich mit in den Festzug ein.  Foto: Theresia Luft
Beim Florianstag in Nittenau waren alle elf Feuerwehren des Bezirks von KBM Armin Jehl vertreten, auch der Nachwuchs reihte sich mit in den Festzug ein. Foto: Theresia Luft

Nittenau.Den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren ist es jedes Jahr ein Anliegen, ihrem Schutzpatron, dem heiligen Florian, zu gedenken. So auch im Kreisbrandbezirk von KBM Armin Jehl, dessen Wehren heuer in der Stadt Nittenau den Florianstag begingen. Ausrichter war die FF Fischbach.

Von der Grund- und Mittelschule Nittenau zogen die elf Feuerwehren der Stadt Nittenau und des Marktes Bruck zur Stadtpfarrkirche Nittenau. Den Zug führte die Stadtkapelle Nittenau an. Den Gottesdienst zelebrierte Stadtpfarrer Adolf Schöls, der selbst aktives Mitglied bei der FF Nittenau ist und zum anschließenden gemütlichen Beisammensein in der Aula der Grund- und Mittelschule in Feuerwehruniform erschien.

Beim Gottesdienst in er Stadtpfarrkirche betonte Schöls, dass die große Anzahl der Feuerwehrkameraden im Gotteshaus ein schönes Bild sei. „Die Messe unterbricht den Alltag und lädt dazu ein, im Leben kurz Pause zu machen. Der Florianstag ist für die Feuerwehrleute eine gute Gelegenheit, innezuhalten und sich im Glauben zu fragen, wonach man sein Leben ausrichtet“, so Pfarrer Schöls.

Der Bereich Süd 2/5

  • Bezirk:

    Kreisbrandmeister Armin Jehl ist zuständig für den Kreisbrandbezirk Bereich Süd 2/5. Dazu gehören die Stadt Nittenau und der Markt Bruck in der Oberpfalz.

  • Mitglieder:

    Zum Bereich Süd 2/5 gehören elf Gemeindefeuerwehren: FF Nittenau, FF Kaspeltshub, FF Neuhaus, FF Bergham, FF Hof am Regen, FF Stefling, FF Bodenstein, FF Fischbach, FF Bruck, FF Schöngras und FF Sollbach. (llt)

In seiner Predigt ging der Geistliche kurz auf die Legende des Heiligen Florian ein, der 40 Christen retten wollte, dabei selbst den Märtyrertod fand; er wurde ertränkt. „Gerade in der heutigen Zeit, in der sich die Menschen immer stärker ins Private zurückziehen, ist es wichtig, für andere da zu sein und sich für andere einzusetzen“, beschrieb Schöls die Motivation der Feuerwehrkameraden, die stets Gutes für ihre Mitmenschen tun würden und ihre Freizeit dafür opferten. Dass das Engagement für andere immer weiter zurückgehe, sei auch beim Thema Rettungsgasse sichtbar.

Für einen Einsatz seien zwei bis drei Stunden einzurechnen. Das mache einem erst bewusst, was Feuerwehrler leisteten und welche Opferbereitschaft sie zeigten. „Dafür gebührt ihnen aller Respekt der Gemeinde. Durch euren Einsatz für den Nächsten setzt ihr die Botschaft Jesu um „, so Pfarrer Schöls. Mit dem Satz „Heiliger Florian bitt für uns beim Retten – Löschen – Bergen“, schloss er seine Ausführungen.

Kreisbrandmeister Armin Jehl freute sich, dass alle elf Feuerwehren seines Bezirks beim Florianstag vertreten waren, der Nachwuchs mit dabei war. Jehl wünschte allen stets ein gutes Nachhausekommen nach einem Einsatz.

Fabian Wiendl, Vorsitzender der FF Fischbach, dankte der Stadt Nittenau und dem Markt Bruck für ihre Unterstützung und die Übernahme der Essenskosten sowie allen, die zum Gelingen des Florianstags beitrugen.

Der dritte Bürgermeister der Stadt Nittenau, Jürgen Kuprat, dankte allen für ihren Einsatz das ganze Jahr über und würdigte die Predigt von Pfarrer Schöls, der ihm aus dem Herzen gesprochen habe. Jürgen Kuprat war zwölf Jahre Kommandant der FF Nittenau, baute die First Respondereinheit mit auf und ist immer noch aktiver Feuerwehrler. (llt)

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