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Kommunalpolitik

Grüne schicken Müller-Völkl ins Rennen

Die Grünen-Kreissprecherin soll bei der Kommunalwahl 2020 für das Amt des Bürgermeisters in Nittenau kandidieren.
Von Ulrike Wolf

Claudia Müller-Völkl soll im Herbst zur Bürgermeisterkandidatin nominiert werden Foto: Ulrike Wolf
Claudia Müller-Völkl soll im Herbst zur Bürgermeisterkandidatin nominiert werden Foto: Ulrike Wolf

Nittenau.Am Montagabend hielten die Nittenauer Grünen bei ihrer Monatsversammlung auch die Halbjahresbilanz ab. Vorsitzende Claudia Müller-Völkl berichtete von verschiedenen Veranstaltungen, die sie und andere Mitglieder besuchten. Interessant waren vor allem die Vorstellung des digitalen Dorfes bei Deggendorf und die verschiedenen Workshops für Frauen in der Kommunalpolitik.

Von der Arbeit im Stadtrat berichtete Christoph König. Mit den Monatsversammlungen vor der Stadtratssitzungen könne man sich schon zuvor beraten. Die Grünen beantragten, dass vor der Ausweisung zum Bauland die Flurnummer 24 (Schlossweiher, Gemarkung Stefling), ein Gutachten zur Feststellung der Vorkommen von Feuersalamander, Molch, Ringelnatter, Kreuzotter und anderen seltenen Amphibien beauftragt werden soll und der Grund in die Biotopkartierung aufgenommen wird.

Grünen fordern einen Sozialarbeiter

Bei der Besichtigung des Junit mahnten die Grünen die Mehrfachnutzung an. Den Jugendlichen dürfe der Raum dadurch nicht weggenommen werden. Generell sprechen sich die Grünen für einen hauptamtlichen Sozialarbeiter aus, der sich um die Probleme aller Generationen kümmere. Einer Bebauung im Außenbereich werde nur zugestimmt, wenn sie sinnvoll ist. Generell seien die Grünen eher für eine verdichtete, mehrgeschossige Bebauung, um der Flächenversiegelung entgegenzuwirken.

Kommunalwahl 2020

  • Vita:

    Claudia Müller-Völkl möchte im März 2020 Bürgermeisterin in Nittenau werden. Die Mutter von vier Kindern ist Oberstudienrätin an der Berufsoberschule in Amberg. Derzeit ist sie die Ortsvorsitzende der Grünen in Nittenau und Kreissprecherin.

  • Wahlen:

    Im Herbst will der Ortsverein sie offiziell nominieren und eine Liste für die Kommunalwahlen aufstellen.

Bei der Haushaltsdebatte wurde zugestimmt, weil die meisten Ausgaben für Kanal und Wasser gedacht und somit Pflichtaufgaben der Kommune sind. Dagegen gestimmt wurde bei den Preiserhöhungen der Freibadpreise, weil sie Familien belasten, Senioren aber entlasten.

Verkehr

Radler sind drei Kilometer in Gefahr

Der Regental-Radweg bei Nittenau sorgt bei Radfahrern für Ärger: Sie wollen endlich weg von der Staatsstraße.

Kreisrätin Elisabeth Bauer erklärte kurz die grüne Politik im Landkreis Schwandorf. So setze sich die grüne Fraktion im Kreistag für den Ausbau des ÖPNV ein. Sie befürwortet unter anderem die Wiederbelebung der Bahnstrecke Burglengenfeld-Maxhütte und die Ausweitung des RVV. Eine Kombination zwischen Straßenbahn bis in die Regensburger Außenbezirke und Bahn könne den Autoverkehr rund um und in Regensburg entzerren.

Grüne fordern Klimakonzept

Ebenso befürworten die Grünen das BAXI, den Anrufbus zwischen Maxhütte und Pfreimd, der Bewohnern aus sämtlichen Dörfern Mobilität verspricht, so Bauer. Die Grünen fordern ein Klimakonzept, das der Landkreis bei seinen Bauten umsetzen muss, wie etwa Solaranlagen auf den Dächern oder Holzbauten, wenn möglich.

Besprochen wurden ferner die Themen der nächsten Stadtratssitzung. Es wurde vorgeschlagen, die Ortsvorsitzende der Grünen Nittenau und Kreissprecherin Claudia Müller-Völkl im Herbst als Bürgermeisterkandidatin zu nominieren und eine Liste für die Stadtratswahl zusammenzustellen.

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