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Neuwahlen

Hummel bleibt Vorsitzender

Der CSU-Ortsverband Bleich-Kaspeltshub hat einen neuen Vorstand. Neben Lokalem ging es auch um die Europawahlen.
Von Albert Herzog

Zu Wahlen und Gesprächen trafen sich (v.l.) MdB Karl Holmeier, Stefan Hartl, Florian Hummel, Bettina Jakob, Lorenz Ernst, Albert Meierhofer. Foto: Herzog
Zu Wahlen und Gesprächen trafen sich (v.l.) MdB Karl Holmeier, Stefan Hartl, Florian Hummel, Bettina Jakob, Lorenz Ernst, Albert Meierhofer. Foto: Herzog

Nittenau.Florian Hummel ist von den Mitgliedern des CSU- Ortsverbandes Bleich-Kaspeltshub erneut einstimmig zum Ortsvorsitzenden gewählt worden. Stellvertretender Vorsitzer ist Walter Obermeier.

In seiner Rede blickte Hummel zurück auf die Beteiligung an der Aktion Saubere Landschaft im Stadtbereich Nittenau und auf den gut besuchten Neujahrsempfang mit den umliegenden Ortsverbänden. Der Zweite Bürgermeister, Albert Meierhofer, berichtete aus der städtischen Gemeindearbeit. Das Gasthaus Fuchs in Neuhaus, in dem die Sitzung stattfand, bezeichnete er als ideal für gemeinsame Versammlungen im Stadtbereich. Man solle sich überlegen, dort auch künftig zu gemeinsamen Veranstaltungen der CSU-Ortsverbände, sowie ihrer Arbeitsgemeinschaften Frauenunion und Junge Union einzuladen. Aufgrund jüngster Spekulationen bezüglich der Personalsituation im Rathaus, sagte Meierhofer, verhalte es sich wie bei privaten Firmen auch: Es sei hier schlicht nicht gerechtfertigt, sich als Außenstehender einzumischen. Zudem warb er um Verständnis in Sachen Rathaussanierung.

Ein neues Wirtschaftswunder

Der Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier hatte Grüße des Landrats Thomas Ebeling mitgebracht und griff das Stichwort Rathaussanierung mit dem Vorschlag auf, den Leuten anzubieten, sich vor Ort über die Baumaßnahmen, insbesondere im Dachgeschoss, zu informieren und diese zur Besichtigung einzuladen. Er jedenfalls, so Holmeier, halte das Projekt für gerechtfertigt. Den Gemeinden gehe es so gut wie nie, sagte Holmeier außerdem. Das Wirtschaftswachstum der letzten zehn Jahren erinnere an das Wirtschaftswunder zu Zeiten Konrad Adenauers.

Im Fokus von Holmeiers Ausführungen standen jedoch die am 26. Mai bevorstehenden Europawahlen. Man müsse die Bürger dazu motivieren, zur Wahl zu gehen, sagte Holmeier. Gerade angesichts von Problemen mit Trump, Putin oder einem eventuellen Brexit müsse man zu Europa stehen. Die CSU tue das. Spitzenkandidat Manfred Weber habe gute Aussichten auf das Amt des Kommissionspräsidenten. Die Partei sei deshalb für die Wahlen guter Dinge.

Gute Chancen in Europa

Als Nachfolger für Albert Deß, der nicht mehr für das Europaparlament kandidieren wird, habe Christian Doleschal, wiederum ein Oberpfälzer aus Brand im Landkreis Tirschenreuth mit einem fünften Platz auf der Europaliste, gute Aussichten, gewählt zu werden. Für ein starkes Europa sei es wichtig, weltweit konkurrieren zu können – und das nicht nur wirtschaftlich. Dazu gehöre auch, betonte Holmeier, wie Weber bereits ankündigt habe, die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei zu beenden.

Abschließend berichtete Holmeier über den Baufortschritt bei den Straßenprojekten B 85 und B 16, die Digitalisierung an den Schulen, das Kita-Gesetz und weitere Themen wie die Pflege, die Energiewende, die geplante Einführung der PKW-Maut am ersten Oktober 2020, das Klimaschutzgesetz und das Baukindergeld.

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