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Bildung

Kreativ und aktiv – so macht Schule Spaß

Beim Schnuppertag am Nittenauer Regental-Gymnasium hatten die Besucher die Qual der Wahl. Alle Bereiche stellten sich vor.

Beim Schnuppertag am Nittenauer Regental-Gymnasium konnten die Besucher in vielen Bereichen selbst aktiv werden.  Foto: Huber
Beim Schnuppertag am Nittenauer Regental-Gymnasium konnten die Besucher in vielen Bereichen selbst aktiv werden. Foto: Huber

Nittenau.„Kann ich nicht gleich hierbleiben?“, fragte einer der Grundschüler, der ab dem nächsten Schuljahr das Nittenauer Regental-Gymnasium (RTG) besuchen möchte und deshalb mit seinen Eltern zum Schnuppertag gekommen war. Wie die vielen anderen künftigen Gymnasiasten fühlte er sich schon nach kurzer Zeit äußerst wohl am RTG.

An der Eingangstür nahmen die Tutoren des Gymnasiums die Besucher in Empfang und beantworteten erste Fragen. Schulleiterin Petra Weindl begrüßte alle Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und Gäste. Mit diesem offiziellen Startschuss begannen die Erkundung des Schulhauses und das Schnuppern in die vielfältigen Angebote, die Schüler und Lehrer des RTG vorbereitet hatten. Robotik-Gruppe, Schulband, Mikroskopieren, Experimentieren bis zum Masken-Basteln – es gab vieles zu entdecken. Dazwischen gab es die Möglichkeit, einen Schnupperunterricht in bestimmten Fächern zu besuchen, um gemeinsam mit den derzeitigen Schülern aus den 5. und 6. Klassen kurze Unterrichtssequenzen am Gymnasium zu erleben.

Eine Neuerung stellt in diesem Schuljahr die „Kreativ&Aktiv“-Stunde dar, die stellvertretend im Fach Mathematik vorgestellt wurde. Speziell für die Fünftklässler ist eine Stunde pro Woche vorgesehen, in der jeder Schüler aus verschiedenen Möglichkeiten auswählen darf. Das Angebot reicht dabei von „Lyrischen Themen“ (Gedichte schreiben), Jonglieren bzw. Akrobatik bis hin zu Programmieraufgaben mit dem Minirechner Calliope oder Knobelaufgaben im Fach Mathematik. Diese eine Stunde ist für viele das Highlight der Woche, da sich jeder nach seinen Fähigkeiten und Neigungen beschäftigen kann. „Meistens kommt ganz plötzlich und überraschend der Gong, und die Schüler und ich sind noch mitten drin in einem Thema, weil man unbedingt eine Lösung haben möchte“, berichtete eine Lehrerin.

Wie das Tablet im Unterricht eingesetzet wird, konnten Besucher im iPad-Klassenzimmer ausprobieren. In der Turnhalle versuchten sich viele an einem anspruchsvollen Parcours, bei der Schulführungen konnten die Gäste auch die Räume und das Konzept der Offenen Ganztagsschule kennenlernen. Das spezielle Angebot der pädagogischen Nachmittagsbetreuung können die Nittenauer Gymnasiasten der Jahrgangsstufen 5 bis 7 kostenfrei nutzen.

Wie schon in den vergangenen Jahren verging die Zeit beim Schnuppertag wie im Fluge. Die Besucher hatten an den einzelnen Stationen viele Stempel gesammelt, die sie am Ende gegen eine kleine Belohnung eintauschen konnten. (rbk)

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