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Hochwasser

Nittenau kommt mit blauem Auge davon

Nachts wurden die Prognosen am Regen nach unten korrigiert. Kurz nach 8 Uhr wurde der Scheitel mit 3,94 Meter erreicht.
Von Renate Ahrens und Thomas Rieke

Vertreter der Stadt und der Feuerwehren beraten Foto: Renate Ahrens
Vertreter der Stadt und der Feuerwehren beraten Foto: Renate Ahrens

Nittenau.Nach mehreren aufeinanderfolgenden Tiefdruckgebieten mit viel Niederschlägen und Tauwetter müsse man am Samstag im Laufe des späten Nachmittags und nachts mit Überflutungen des Flusses Regen rechnen, hatte Michael Kerkez, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Nittenau, vor Beginn des Wochenendes gesagt. Vorsichtshalber wurden noch in der Nacht zum Sonntag haufenweise Sandsäcke befüllt.

 Die Mitarbeiter des Bauhofs befüllen Sandsäcke. Foto: Karl Bley
Die Mitarbeiter des Bauhofs befüllen Sandsäcke. Foto: Karl Bley

Doch dann hat sich die Lage plötzlich entspannt; die Prognosen wurden nach unten korrigiert. Am Sonntag gegen 8 Uhr wurde mit einem Pegelstand von 3,94 Metern der Scheitel erreicht. „Ein Zentimeter mehr, und am Marktplatz wäre es nass geworden“, berichtet Kerkez. Als wir ihn am Sonntag telefonisch erreichen, sitzt er bereits am Protokolle-Schreiben. Laut seiner Bilanz mussten die Mitglieder der Feuerwehren Nittenau, Bergham und Bodenstein acht Einsätze bewältigen, zum Beispiel Keller auspumpen. Pro Einsatz waren rund 20 bis 25 Mann auf den Beinen.

An der Grund- und Mittelschule wird ein Schutzwall aufgebaut.  Foto: Renate Ahrens
An der Grund- und Mittelschule wird ein Schutzwall aufgebaut. Foto: Renate Ahrens

Das Hochwassermeldesystem sei planmäßig angelaufen, berichtete Bürgermeister Karl Bley und machte sich an verschiedenen Orten der Stadt ein Bild. Bereits Samstagvormittag wurden die Feuerwehren alarmiert, weil einige Straßen überschwemmt waren. Um 14 Uhr belief sich der Pegelstand auf 2,86 Meter. Die Mitarbeiter des Bauhofs befüllten Sandsäcke, die dann am Marktplatz und am Regenuferweg platziert werden sollten. An der Grund- und Mittelschule wurde ein Schutzwall aufgebaut.

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